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		<title>Sany Group: Baumaschinen-Riese mit Produktion in Deutschland</title>
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		<comments>http://www.chinese-champions.de/company/sany#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 18:03:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maschinenbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Sany Group: Baumaschinen-Riese mit Produktion in Deutschland]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<h1 style="padding-bottom: 15px;">Sany Group: Baumaschinen-Riese mit Produktion in Deutschland</h1>
<div class="wrapper-default" style="width:582px;"><div class="shortslider slider-2756" style="width:582px;height:340px;"><div class="items">
<div class="item"><div><img class="slideimg" src="http://www.chinese-champions.de/wordpress/wp-content/uploads/Sany_Folie1.jpg" alt=""/></div></div>
<div class="item"><div><img class="slideimg" src="http://www.chinese-champions.de/wordpress/wp-content/uploads/Sany_Folie2.jpg" alt=""/></div></div>
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		<div id="id7489">
			<ul class="short-tabs">
				<li><a href="#"><span>Unternehmen</span></a></li><li><a href="#"><span>Expansion</span></a></li><li><a href="#"><span>Wachstum</span></a></li><li><a href="#"><span>F&amp;E, Patente, Trademarks</span></a></li>
			</ul>
			<div class="panes">
				
<div>
<h2>Vom studentischen Start-up zum weltgrößten Baumaschinenhersteller</h2>
<blockquote class="right">Inzwischen ist die Sany Group einer der weltgrößten Hersteller von Baumaschinen. <div class="a"></div></blockquote>

Die Hunan Lianyuan Welding Material Factory wurde 1989 von vier Absolventen der Central South University in Changsha gegründet. Im Jahre 1991 wurde das Unternehmen in Hunan Sany Group umbenannt, vier Jahre später begann das Unternehmen mit der Entwicklung und dem Verkauf der ersten Betonpumpen. Inzwischen ist die Sany Group einer der weltgrößten Hersteller von Baumaschinen mit einem Umsatz von knapp EUR 6 Mrd. und mehr als 54.000 Mitarbeitern. Die vier Gründer des Unternehmens gehören heute zu den reichsten Menschen Chinas.

Die Produktpalette umfasst inzwischen weit mehr als nur Betonpumpen und Betonpumpentrucks. Inzwischen stellt Sany auch Raupen- und Truckkräne, Bagger, Betonmischer, Pfahlrammen und Straßenbaumaschinen her.
Die Sany Group hat sechs Tochterunternehmen, wobei das größte und mit Abstand wichtigste Sany Heavy Industry ist. Das Unternehmen ist seit 2003 an der Börse in Shanghai notiert und erzielte im Jahre 2010 einen Umsatz von EUR 4 Mrd., was einem Anteil von fast 68% am Gesamtumsatz der Gruppe entspricht. Sany Heavy Industry wurde 1994 zur Entwicklung und zum Verkauf von Betonpumpen gegründet. Inzwischen deckt das Unternehmen fast das gesamte Produktspektrum der Sany Gruppe ab. So produziert es weiterhin Betonmaschinen, aber auch Kräne, Bagger, Pfahlrammen sowie Straßenbaumaschinen.

Ein anderes börsennotiertes Tochterunternehmen der Gruppe ist Sany Heavy Equipment. Das Unternehmen mit einem jährlichen Umsatz von etwa EUR 300 Mio. entwickelt, baut und verkauft Maschinen für Kohleminen. Seit 2009 ist Sany Heavy Equipment an der Börse in Hongkong gelistet.

<blockquote class="left">In einem neuen Werk sollen nun auch Windturbinen gefertigt werden. <div class="a"></div></blockquote>

Im Jahr 2009 begann Sany mit dem Bau eines neuen Werkes in der nordostchinesischen Provinz Jilin. Dort sollen Windturbinen entstehen, die die Produktpalette erweitern, die bisher nur Bau- und Minenmaschinen umfasste. Das Unternehmen bietet Windturbinen für On- und Offshore-Anlagen an und möchte in die neue Fabrik, die eine Kapazität von mehr als 600MW hat, bis zu EUR 1,1 Mrd. investieren. In den USA und in Großbritannien wurden die Anlagen bereits vorgestellt.

Abgesehen von dem Werk für Windturbinen hat die Sany Group fünf Werke in China, sogenannte Industrial Parks, und zwar in Shenyang, Peking, Kunshan, Shanghai und im Gründungsort Changsha. International hat das Unternehmen vier weitere Produktionsstätten.

</div>
<div>
<h2>Produktion und Verkauf in Kundennähe</h2>
Die Sany Gruppe konzentriert sich bei ihren Geschäften zwar auf China, doch auch im Ausland ist das Unternehmen zunehmend aktiv. Dabei werden die Produkte nicht mehr nur ins Ausland exportiert, sondern vermehrt auch direkt dort gefertigt. Alle Produktionsstätten gehören dabei zu Sany Heavy Industrie, dem größten Tochterunternehmen der Sany Group.

Im Jahr 2006 legte das Unternehmen den Grundstein für diese Ausrichtung, als es etwa EUR 22,5 Mio. ein Werk und ein F&amp;E Zentrum in den USA investierte. Vier Jahre später wurden die Pläne erweitert und weitere EUR 45 Mio. investiert, um das Werk und F&amp;E-Zentrum in Peachtree City, Georgia zu bauen. Es wurde im Februar 2011 eingeweiht und etwa 100 Mitarbeiter produzieren dort Betonpumpen, Bagger und verschiedene Kräne. Die Zahl der Mitarbeiter soll bis 2012 auf etwa 300 ansteigen. Außerdem sind im F&amp;E-Zentrum weitere 60 Mitarbeiter beschäftigt.

2007 investierte Sany EUR 45 Mio. in Indien in ein Werk und ein F&amp;E-Zentrum in der Nähe von Pune, das 2010 fertiggestellt wurde. Bereits seit 2002 war Sany auf dem indischen Markt aktiv, doch nun werden die Produkte des Unternehmens teilweise auch dort gefertigt. Im Werk in Chanan sind inzwischen 600 Mitarbeiter beschäftigt, die auf über 30.000 Quadratmetern Betonmaschinen, Straßenbaumaschinen, Erdverschiebungsmaschinen und Hebegeräte herstellen.

<blockquote class="right">Sany machte die bisher größte Investition eines chinesischen Unternehmens in Europa. <div class="a"></div></blockquote>

Im nordrhein-westfälischen Bedburg befindet sich die dritte Auslandsfabrik des Unternehmens. Sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Chinesische Premierminister Wen Jiabao waren anwesend, als 2009 Sany-Präsident Liang Wengen und der damalige Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens, Jürgen Rüttgers, den Vertrag unterschrieben, der die bis dahin größte Investition eines chinesischen Unternehmens in Europa besiegelte. Sany war bereit, etwa EUR 100 Mio. in eine Fabrik und ein F&amp;E-Zentrum zu investieren. Ab 2011 arbeiten 200 Mitarbeiter an diesem Standort, die Anzahl soll auf 600 Mitarbeiter ansteigen, da der Standort die Europazentrale des Unternehmens werden soll. Ab 2015 sollen in Bedburg nahe Köln EUR 1 Mrd. umgesetzt werden, bereits zwei Jahre früher soll der Standort profitabel sein. Die Kapazität des Werkes liegt bei 3000 Baumaschinen jährlich.

Die bis dato größte Auslandsinvestition tätigte Sany aber für ein Werk und ein F&amp;E-Zentrum im brasilianischen Sao Paulo. Gut EUR 150 Mio. investierte das Unternehmen um dort mit einer jährlichen Kapazität von 700 Einheiten Baumaschinen vor Ort herstellen zu können. In den nächsten fünf Jahren soll dieses Werk dann schon EUR 375 Mio. umsetzen. Mit der Fertigstellung hat das Unternehmen dann Werke in fünf verschiedenen Regionen der Welt und kann so seine Waren vor Ort anbieten, ohne die meist großen und schweren Baumaschinen über weite Wege transportieren zu müssen.

Auch weiterhin ist Sany auf der Suche nach Standorten, um sein weltweites Fabriknetz zu erweitern. Favorisiert werden dabei Schwellenländer und rohstoffreichen Nationen. Ende 2011 wurde bekannt, dass Sany das nächste Werk im Ausland in Polen errichtet und dazu etwa EUR 30 – 38 Mio. investiert.

Außerdem erregte die Sany Group Ende Januar 2012 mit einer Übernahme Aufsehen: Für geschätzt EUR 500 Mio. kauft Sany das süddeutsche Unternehmen Putzmeister, der Firmensitz des Unternehmens in der Nähe von Stuttgart soll die Hauptzentrale für Betonausrüstungen außerhalb Chinas werden.

<blockquote class="left">Der Umsatzanteil des Auslands am Gesamtumsatz beträgt bisher etwa 12,7% (EUR 750 Mio.).  <div class="a"></div></blockquote>

Heute hat die Sany Group 24 Niederlassungen im Ausland, allerdings lässt sich aus den Gründungsjahren keine klare Strategie ableiten. Jedoch wurden alle Auslandniederlassungen in den letzten fünf bis sechs Jahren gegründet, um die Aktivitäten des Unternehmens im jeweiligen Land oder der jeweiligen Region (manche Niederlassungen sind für mehrere Länder zuständig) zu bündeln. Der Umsatzanteil des Auslands am Gesamtumsatz beträgt bisher etwa 12,7% (EUR 750 Mio.).

</div>
<div>
<h2>Die Sany Group wächst vor allem organisch</h2>
Die Sany Group ist bisher rein organisch gewachsen. Lediglich innerhalb der Gruppe kam es zu Akquisitionen, als 2010 das Tochterunternehmen Sany Heavy Industries eine anderes Tochterunternehmen, Sany Automobile Manufacturing, für EUR 225 Mio. übernahm. Im Januar 2012 wurde allerdings bekannt, dass Sany den Betonpumpenhersteller Putzmeister für EUR 500 Mio. übernehmen wird. Das schwäbische Unternehmen gilt als Technologieführer in der Branche, seine Betonpumpen waren etwa beim Bau des Burj Khalifa in Dubai und bei den Arbeiten nach der Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima im Einsatz. Allerdings erholte sich das Unternehmen von der Immobilienkrise 2007 nicht mehr richtig, der Jahresumsatz betrug letzlich mit EUR 500 Mio. nur noch etwa die Hälfte des Umsatzes von 2007. Die Sany Group möchte nach der Übernahme den Sitz von Putzmeister in Aichtal bei Stuttgart zum Hauptsitz für Betonausrüstungen außerhalb Chinas aufbauen.

<blockquote class="right">Kooperationen bestehen mit verschiedenen Händlern in den Exportländern, um dort die Baumaschinen zu verkaufen. <div class="a"></div></blockquote>

Kooperationen bestehen zudem mit verschiedenen Händlern in den Exportländern, um dort die Baumaschinen zu verkaufen. In Italien ist Sany im Jahre 2012 beispielsweise eine strategische Allianz mit Officine Meccaniche Galileo zum Vertrieb von Hafenmaschinen eingegangen.

In den USA hat Sany eine Kooperation mit dem Baumaschinenhändler Binder unterzeichnet, der nun zukünftig auch Sany Baumaschinen vertreiben wird.

Im Jahr 2011 wurde außerdem eine Vereinbarung mit der walisischen Tramor Ltd. zum Vertrieb der Baumaschinen von Sany unterzeichnet.

</div>
<div>
<h2>Quality changes the world</h2>
Sany hält F&amp;E für außerordentlich wichtig um seinem Leitspruch „Quality changes the world“ auch gerecht zu werden. Laut eigenen Angaben werden jährlich 5-7% des Umsatzes in F&amp;E investiert. Das Forschungszentrum der Gruppe in China soll zu den führenden des Landes zählen. Es koordinier die über 30 F&amp;E-Zentren des Unternehmens. Außer dem Institut in China unterhält Sany auch F&amp;E-Zentren an seinen Auslandsstandorten in Indien, Deutschland, Brasilien und den USA. Über 1.500 Patente wurden der Firma nach eigenen Angaben weltweit gewährt.

Im folgenden Schaubild ist zu sehen, wie viele Schutzrechte Sany in den Jahren 1995-2007 anmeldete. Erst seit 1998 meldet das Unternehmen durchgehend eine erwähnenswerte Anzahl an Schutzrechten an, in den Jahren zuvor waren die Aktivitäten eher sporadisch. Aber seit diesem Jahr steigt die Anzahl der jährlichen Anmeldungen, mit Ausnahme des Jahres 2001, konstant an. 2007, im letzten Jahr des betrachteten Zeitraumes, belief sich die Anzahl der durch die Sany Group angemeldeten Schutzrechte auf mehr als 100. Der Anteil der Patente an der Anzahl der Anmeldungen betrug seit 2005 kontinuierlich etwa 50%, in den Jahren davor überwog stets der Anteil der Gebrauchsmuster (engl. utility model). Patente sind kosten- und forschungsintensiver als Gebrauchsmuster, da sie eine höhere Erfindungstiefe erfordern, bieten dafür aber mit 20 Jahren auch doppelt so lange Schutz.

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Betrachtet man die Technologiebereiche (nächste Abbildung), in denen die Sany Group Schutzrechte anmeldete, überrascht es nicht, dass dabei der Bereich „Civil Engineering, Bau und Mienenbau“ dominiert. Mehr als 120 Schutzrechte hat das Unternehmen in diesem Bereich angemeldet, wobei davon allerdings Gebrauchsmuster zwei Drittel der Anmeldungen ausmachen. Auf Platz zwei und mit etwa 60 Anmeldungen weit hinter dem ersten Platz, liegt in dieser Statistik der Bereich „Mechanische Bauteile“, in dem Patente immerhin gut 40% der gesamten Anmeldungen ausmachen. Auf den weiteren Plätzen folgen dann die Bereiche „Handling und Druck“ sowie „Motoren, Pumpen und Turbinen“ und „Analyse-, Mess- und Kontrollinstrumente“.

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Die nächste Abbildung zeigt die regionale Verteilung der von der Sany Group angemeldeten Schutzrechte der Jahre 1988-2007, wobei jeweils fünf Jahre zu einem Balken zusammengefasst wurden. Wiederum ist deutlich zu sehen, wie stark sich die Anmeldungen in den letzten fünf Jahren des betrachteten Zeitraumes vermehrt haben. Ebenfalls signifikant ist das Wachstum der Schutzrechte, die außerhalb Chinas gelten. Während die Sany Group bis 2002 noch gar keine international geltenden Schutzrechte besaß, stellen diese bei den Anmeldungen der Jahre 2003-2007 mehr als 10% dar. Die meisten davon wiederum galten entweder weltweit oder in Europa, ein kleinerer Teil in Deutschland oder den USA.

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Neben Gebrauchsmustern und Patenten können Unternehmen auch sogenannte Trademarks anmelden, die ihre Markennamen und -zeichen schützen. Die nächste Abbildung zeigt, in welchen Ländern und Regionen der Welt die Sany Group solche Trademarks anmeldete. Eindeutig am meisten Trademarks meldete das Unternehmen in China an. Dort hält die Sany Group weit über 80 Trademarks. In anderen Ländern Asiens ergibt sich allerdings kein klares Bild: Während das Unternehmen in Indien und Japan um die zehn Trademarks angemeldet hat, besitzt die Sany Group in Südkorea nur eine, in Singapur gar keine Trademark.

Ein klareres Bild ergibt die Situation in Europa, wo das Unternehmen neben europaweit geltenden Trademarks auch einige länderspezifische angemeldet hat, etwa in Deutschland, Frankreich und Großbritannien.

Flächendeckend und mit einer großen Anzahl an Trademarks ist die Sany Group auf dem amerikanischen Kontinent vertreten, sowohl auf dem nördlichen als auch auf dem südlichen Teil. Dabei sticht vor allem Brasilien heraus, wo das Unternehmen fast 40 Trademarks anmeldete, doch auch in Mexico, Kolumbien und den USA ist Sany breit aufgestellt.

Auffällig ist auch, dass gerade in den Ländern, in denen das Unternehmen Fabriken besitzt, die Zahl der Trademarkanmeldungen verhältnismäßig hoch ist; Das lässt auf die Wichtigkeit der entsprechenden Märkte schließen.

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<div class="toggle" style="background-position:left 12px;"><span>References</span></div><div class="toggle_content" style="display: none;"><div class="tc">
<ul>
	<li>Fuchs, H.J. (2007). Die China AG-Zielmärkte und Strategien chinesischer Markenunternehmen in Deutschland und Europa.</li>
	<li>Wikipedia (2011). Shanghai Electric. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Shanghai_Electric" target="_blank">Link</a>.</li>
	<li>Sany Germany (2011). <a href="http://www.sany-germany.de/" target="_blank">Link</a>.</li>
	<li>Sany Group (2011). <a href="http://www.sanygroup.com" target="_blank">Link</a>.</li>
	<li>Sany Heavy Industry (2011). <a href="http://www.sanyhi.com/company/hi/en-us/about/group.htm" target="_blank">Link</a>.</li>
	<li>chinadaily (2011). Sany to build Poland plant. <a href="http://www.chinadaily.com.cn/cndy/2011-12/22/content_14304026.htm" target="_blank">Link</a>.</li>
	<li>Bloomberg (2011). Sany Eyes Plants in 10 Countries as China Digger Sales Slow. <a href="http://www.bloomberg.com/news/2011-12-06/sany-eyes-plants-in-10-countries-as-china-excavator-demand-slows.html" target="_blank">Link</a>.</li>
	<li>Spiegel online (2011). Herr Liang startet Made-in-Bedburg-Mission. <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,769474,00.html" target="_blank">Link</a>.</li>
	<li>FTD online (2012). Chinesen schlucken deutschen Pumpenbauer. <a href="http://http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:millionenschwere-uebernahme-chinesen-schlucken-deutschen-pumpenbauer/60161475.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=/" target="_blank">Link</a>.</li>
</ul>
</div></div>

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		<item>
		<title>Shanghai Electric Group: Engineering und Energietechnik</title>
		<link>http://www.chinese-champions.de/company/shanghai-electric-group</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 09:04:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maschinenbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Shanghai Electric Group: Engineering-Lösungen für den Bereich Energietechnik]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[

<h1 style="padding-bottom: 15px;">Shanghai Electric Group: Engineering-Lösungen für den Bereich Energietechnik</h1>

<div class="wrapper-default" style="width:582px;"><div class="shortslider slider-2519" style="width:582px;height:340px;"><div class="items">
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		<div id="id8454">
			<ul class="short-tabs">
				<li><a href="#"><span>Unternehmen</span></a></li><li><a href="#"><span>Expansion</span></a></li><li><a href="#"><span>Wachstum</span></a></li><li><a href="#"><span>F&#038;E, Patente, Trademarks</span></a></li>
			</ul>
			<div class="panes">
				
<div>

<h2>Mischkonzern mit vier Geschäftsfeldern</h2>

<p>Die Shanghai Electric Group Company (SEC) entstand 2004 aus dem Zusammenschluss mehrerer Unternehmen in Shanghai. DIe Geschichte der einzelnen Unternehmen reicht jedoch weit zurück. Das älteste Unternehmen dieser Zusammenführung wurde bereits 1880 gegründet.</p>
<p>Heute decken die Produkte des Mischkonzerns vier Geschäftsfelder ab: „New Energy“, „High Efficiency and Clean Energy“, „Industry Equipment“ und „Modern Services“. Der Bereich „New Energy“ umfasst die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von Windkraftanlagen. Bisher werden 2 MW Windräder in Massenproduktion gefertigt, um sie anschließend im In- und Ausland zu verkaufen. Im Jahre 2010 verließ das mit einer Gesamtkapazität von 3,6 MW bisher größte Windrad Chinas die Fertigungshallen. Darüber hinaus umfasst dieser Sektor die Produktion von  Anlagen zur nuklearen Energiegewinnung (z.B. wasser- und luftgekühlte Reaktoren). Der Geschäftsbereich „New Energy“ ist mit einer Umsatzzunahme von 50% im Vergleich zum Vorjahr der wachstumsstärkste Geschäftsbereich. Die Produktion von Gasturbinen und umweltfreundlichen Verbrennungsanlagen fallen unter den Geschäftsbereich „High Efficiency and Clean Energy“, welcher der Umsatzstärkste Unternehmensbereich ist. Werkzeug-, Verpackungs- und Druckmaschinen, sowie Aufzüge und Maschinen zählen zum Bereich „Industrial Equipment“. Das vierte Geschäftsfeld „Modern Services“ beinhaltet Ingenieurstätigkeiten, sowie den Bau kompletter Verbrennungskraftwerke außerhalb Chinas inklusive dem zugehörigen Stromnetz. Das diversifizierte Produkt- und Serviceangebot wird durch die Produkte der zahlreichen Tochter- und Gemeinschaftsunternehmen SECs ergänzt und erweitert. So bietet beispielsweise das Joint Venture mit Siemens Serviceleistungen rund um Windkraftanlagen an und ergänz somit die Produktpalette SECs.</p>
<blockquote class="right">Im Jahr 2011 belegt SEC den 81. Platz unter den Top 500 chinesischen Unternehmen. <div class="a"></div></blockquote>
<p>Die Shanghai Electric Group ist seit 2005 an der Börse in Hong Kong gelistet und seit 2008 auch an der Börse in Shanghai. Im Jahr 2011 belegt SEC den 81. Platz unter den Top 500 chinesischen Unternehmen.</p>


</div>
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<h2>Über Schwellenländer in die Welt hinaus</h2>

<p>Das Ziel der Shangahi Electric Group ist es, sich in den nächsten Jahren als globale Marke, weltweit zu etablieren.
Im Bereich „New Energy“ war SEC das erste chinesische Unternehmen, welches Windkraftanlagen ins Ausland exportierte. Im Geschäftsfeld „Industrial Equipment“ exportiert SEC Kurbelwellen für Schiffe weltweit. Auch die Druck- und Verpackungsmaschinen sind nicht nur auf dem heimischen chinesischen Markt sehr gefragt, sondern werden auch nach Afrika, Europa und in die USA exportiert. Im Bereich „Modern Service“ ist SEC beispielsweise am Bau von Kraftwerken zur Stromgewinnung in Indonesien, Thailand, Vietnam, Indien, Pakistan, Tansania, Botswana, im Irak und dem Iran beteiligt. Außerdem hat die SEC beim Auf- und Ausbau von Stromversorgungsnetzwerken in Äthiopien, Vietnam, Burma und dem Sudan mitgewirkt.</p> 
<blockquote class="right">Bisher erzielt SEC 19% des Gesamtumsatzes im Ausland. <div class="a"></div></blockquote>
<p>Das Unternehmen ist dabei, seine Internationalisierung in allen Geschäftsfeldern auszubauen, jedoch ist es bisher hauptsächlich auf dem heimischen chinesischen Markt vertreten und in den noch weniger entwickelten Schwellenländern. Bisher werden nur etwa 19% des Gesamtumsatzes im Ausland erzielt. Um das für den weltweiten Durchbruch notwendige Know-how zu erlangen und die Technologien zu verbessern geht SEC bei der Internationalisierung nach der „Bottom-Up“-Strategie vor, wie viele andere chinesische Unternehmen auch. Dies bedeutet SEC beginnt seine Internationalisierung in weniger entwickelten Ländern, um dort Erfahrungen zu sammeln, bevor es in die Industrienationen expandiert.</p>

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<h2>Mit Joint Ventures zum nationalen und internationalen Erfolg </h2>

<p>Um sowohl im Inland als auch im Ausland zu wachsen, ging die Shanghai Electric Group bisher viele Kooperationen und Joint Ventures mit nationalen und internationalen Unternehmen ein. Neben den 50 Joint Ventures hat die SEC auch zahlreiche Tochterunternehmen, um eine möglichst breit gefächerte Produktpalette abzudecken.</p>
<p>Ein Beispiel für eine Kooperation ist das im Jahre 2008 gegründete Joint Venture mit dem deutschen Pumpen- und Armaturenhersteller KSB. Das Gemeinschaftsunternehmen wurde zur Entwicklung und Produktion von Pumpen und Ventile speziell für Atomkraftwerke gegründet. Seit 2010 werden in einem gemeinsamen Werk in China Pumpen und Ventile gefertigt, welche den höchsten Sicherheitsanforderungen entsprechen.</p>
<blockquote class="right">Das Jahr 2011 war bezüglich Kooperationen und internationalem Wachstum für SEC besonders ereignisreich. <div class="a"></div></blockquote>
<p>Das Jahr 2011 war bezüglich Kooperationen und internationalem Wachstum für die Shanghai Electric Group besonders ereignisreich. Unter anderem gründete SEC im Jahr 2011 ein Joint Venture mit dem französischen Energiekonzern Alstom, um gemeinsam Weltmarktführer für Boiler für Kohlekraftwerke zu werden.</p>
<p>Außerdem investierte SEC EUR 0,1 Mrd. in ein Gemeinschaftsunternehmen zusammen mit der Shanghai Electric Power Co., Ltd. und begann mit der Calcutta Electric Supply Corporation (CESC) beim Aufbau von Kohlekraftwerken in Indien zu kooperieren.</p>
<blockquote class="left">Ende 2011 ging SEC eine strategische Allianz zum Thema Windenergie mit der deutschen Siemens AG ein. <div class="a"></div></blockquote>
<p>Ende 2011 ging SEC eine strategische Allianz zum Thema Windenergie mit der deutschen Siemens AG ein. Aus dieser Kooperation sollen zwei Joint Ventures resultieren. Ein Gemeinschaftsunternehmen wird dabei zukünftig für die Entwicklung und die Produktion von Windturbinen für den chinesischen Markt und das weltweite Fertigungsnetz von Siemens. Das andere Joint Venture soll für den Vertrieb, das Projektmanagement und den Service rund um die Windkraftanlagen in China verantwortlich sein.</p> 
<p>Darüber hinaus wurde die Shangahi Electric Group jüngst mit dem insolventen Druckmaschinenhersteller Manroland in Verbindung gebracht. Die Chinesen seien angeblich, beim Verkauf der Konkursmasse, besonders am Werk in Offenbach interessiert. Jedoch haben SEC bereits 2010 den US-Rollendruckmaschinenbauer Goss übernommen, was ihnen bisher nicht den erhofften Erfolg erbrachte.</p>
<p>Neben den zahlreiche Kooperationen, Joint Ventures und Tochterunternehmen, ist SEC auch internationalen Akquisitionen nicht abgeneigt. So übernahm SEC im Jahre 2005 die insolvente Wohlenberg Werkzeugmaschinen GmbH aus Hannover, da die Großmaschinen die Produktpalette der Shanghai Electric Group optimal ergänzen.</p>
<p>Zusammengefasst lässt sich sagen, dass SEC beim nationalen und internationalen Wachstum vor allem auf Joint Ventures und Kooperationen setzt, um vom Know-how und der Technologie anderer Unternehmen zu lernen. Akquisitionen spielen dagegen nur eine untergeordnete Rolle.</p>


</div>
<div>

<h2>Innovation als treibende Kraft</h2>

<p>Für die Shanghai Electric Group ist Innovation die treibende Kraft hinter jeglichem Erfolg und Wachstum. Deshalb sind dem Unternehmen ausgiebige F&#038;E-Tätigkeiten in allen Geschäftsfeldern besonders wichtig und erzielte in seiner langen Unternehmensgeschichte maßgebliche Erfolge durch F&#038;E.</p>
<p>In der folgenden Abbildung sind die Schutzrechte dargestellt, die SEC in den Jahren 1995-2007 für seine Erfindungen angemeldet hat. Die Anzahl der Anmeldungen hat sich stets erhöht. Vor allem in den letzten beiden dargestellten Jahren, 2006 und 2007, stieg die Anzahl sogar sprunghaft an und verdoppelte sich etwa jeweils im Vergleich zum Vorjahr. Im Jahr 2007 wurde zudem erstmals die Marke von 200 Anmeldungen durchbrochen. Dies ist zwar eine deutliche Steigerung im Vergleich zu früheren Jahren, jedoch noch immer nicht mit Firmen wie <a href="http://www.chinese-champions.de/company/huawei" target="_blank">Huawei</a> und <a href="http://www.chinese-champions.de/company/zte" target="_blank">ZTE</a> zu vergleichen. Der Anteil der Patente (engl. patent) an den Anmeldungen hat sich bis 2007 bei etwa 50% eingependelt, in den Jahren zuvor waren die Gebrauchsmuster (engl. utility model) in der Unterzahl. Patente sind kosten- und forschungsintensiver als Gebrauchsmuster, da sie eine größere Erfindungstiefe erfordern. Dafür schützen sie Erfindungen länger und umfangreicher.</p>

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<p>Die nächste Abbildung zeigt, in welchen Technologiebereichen SEC diese Schutzrechte anmeldete. Vorrangig sind dabei die Bereiche „Elektrische Geräte, Engineering und Energie“, wo SEC mehr als 200 Schutzrechte hält, und „Analyse-, Mess- und Kontrolltechnik“, wo das Unternehmen noch über 150 Patente und Gebrauchsmuster hält. Dies erscheint logisch, wenn man sich die Geschäftsfelder von SEC in Erinnerung ruft. Auf dem dritten Platz dieser Statistik liegt der Bereich „Handling und Printing“. Die Verteilung von Patente und Gebrauchsmustern ist dabei in den verschiedenen Bereichen etwas unterschiedlich: Während im Bereich „Elektrische Geräte, Engineering und Energie“ die Gebrauchsmuster überwiegen und im Bereich „Analyse-, Mess- und Kontrolltechnik“ das Verhältnis ungefähr ausgeglichen ist, besitzt SEC im Bereich „Handling und Printing“ mehr Patente als Gebrauchsmuster. Außerdem meldete SEC auch Schutzrechte in den Bereichen „Motoren, Pumpen und Turbinen“ und „Mechanische Elemente“ an.</p>

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<p>Betrachtet man die regionale Verteilung der Schutzrechteanmeldungen von SEC (nächste Abbildung), sieht man sofort, dass das Unternehmen bis 2007 keinerlei im Ausland geltende Schutzrechte angemeldet hatte. Hält das Unternehmen an dem Plan fest, auch im Ausland erfolgreich agieren zu wollen, sollte sich daran in Zukunft etwas ändern.</p>

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<p>In der folgenden Abbildung ist zu sehen, in welchen Ländern und Regionen SEC sogenannte Trademarks anmeldete. Trademarks schützen, im Gegensatz zu Patenten und Gebrauchsmustern, den Markennamen und die Markenzeichen eines Unternehmens, keine Erfindungen oder Technologien. Die regionale Verteilung dieses Markenschutzrechts sieht nicht viel internationaler aus, als die der Patente und Gebrauchsmuster. Auch hier ist eine klare Fokussierung auf China zu erkennen, wo das Unternehmen mehr als 30 Trademarks besitzt. Überraschend ist dann die hohe Anzahl von Trademarks, die das Unternehmen in den USA besitzt, vor allem, weil in anderen Ländern und Regionen fast keine Trademarks von SEC angemeldet wurden. Lediglich in Indien, Kanada und Europa hält das Unternehmen Trademarks. Zudem besitzt SEC eine Trademark die weltweit gilt.</p>

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<div class="toggle" style="background-position:left 12px;"><span>References</span></div><div class="toggle_content" style="display: none;"><div class="tc"> 
<ul>
<li>Fuchs, H.J. (2007). Die China AG-Zielmärkte und Strategien chinesischer Markenunternehmen in Deutschland und Europa.</li>
<li>Wikipedia (2011). Shanghai Electric. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Shanghai_Electric" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>Shanghai Electric (2011). <a href="http://www.shanghai-electric.com/cn/Pages/default.aspx" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>Reuters (2011). Alstom, Shanghai Electric to set coal plant jv. <a href="http://www.reuters.com/article/2011/04/20/alstom-shanghai-idUSWEA602920110420" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>Siemens (2011). Siemens und Shanghai Electric vereinbaren strategische Windenergie-Allianz für China. <a href="http://www.siemens.com/press/de/pressemitteilungen/?press=/de/pressemitteilungen/2011/wind-power/ewp201112017.htm" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>Hannoversche Allgemeine (2009). Wohlenberg trotz Wirtschaftskrise voll ausgelastet. <a href="http://www.haz.de/Nachrichten/Wirtschaft/Niedersachsen/Wohlenberg-trotz-Wirtschaftskrise-voll-ausgelastet" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>hr-online (2011). Interesse für Offenbacher Werk-Manroland steht vor Zerschlagung. <a href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&#038;key=standard_document_43318012" target="_blank">Link</a>.</li>
</ul>
</div></div>

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		<title>Sinomach: Eine verzweigte internationale Firmengruppe</title>
		<link>http://www.chinese-champions.de/company/sinomach</link>
		<comments>http://www.chinese-champions.de/company/sinomach#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 09:04:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maschinenbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Sinomach: Ein verzweigtes internationales Industriekonglomerat]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[

<h1 style="padding-bottom: 15px;">Sinomach: Ein verzweigtes internationales Industriekonglomerat</h1>

<div class="wrapper-default" style="width:582px;"><div class="shortslider slider-3800" style="width:582px;height:340px;"><div class="items">
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<div class="item"><div><img class="slideimg" src="http://www.chinese-champions.de/wordpress/wp-content/uploads/Sinomach_Folie2.jpg" alt=""/></div></div>
<div class="item"><div><img class="slideimg" src="http://www.chinese-champions.de/wordpress/wp-content/uploads/Sinomach_Folie3.jpg" alt=""/></div></div>
</div></div><ul class="tabs-dots mt10 tabs-slider-3800 none"></ul><span class="pt10 fr"><button class="nextbutton next3800"><span><span>Next &gt;</span></span></button></span>
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		<div id="id9467">
			<ul class="short-tabs">
				<li><a href="#"><span>Unternehmen</span></a></li><li><a href="#"><span>Expansion</span></a></li><li><a href="#"><span>Wachstum</span></a></li><li><a href="#"><span>F&#038;E, Patente, Trademarks</span></a></li>
			</ul>
			<div class="panes">
				
<div>

<h2>Ein Mischkonzernkrake mit über 50 Armen</h2>

<p>Sinomach ist die Abkürzung für die China National Machinery Industry Corporation mit Sitz in Peking. Das Industrieunternehmen ist in Staatsbesitz und wird direkt von der staatlichen Behörde gesteuert, die die chinesischen Staatsbetriebe lenkt und überwacht. Gegründet wurde Sinomach 1997, in einer Zeit, in der viele Staatsbetriebe in strategisch wichtigen Industrien gebündelt wurden.</p>
<p>Das Unternehmen ist mit seinen EUR 18,2 Mrd. Umsatz im Jahre 2010 der größte Maschinenhersteller des Landes. Insgesamt hat Sinomach knapp 100.000 Mitarbeiter weltweit.</p> 
<blockquote class="right">Die zugehörigen Unternehmen decken eine Vielzahl verschiedenster Unternehmensfelder ab. <div class="a"></div></blockquote>
<p>Der Aufbau des Unternehmens ist außerordentlich komplex. Sinomach hat über 50 Tochterunternehmen, an denen das Unternehmen entweder beteiligt ist oder die es komplett besitzt. Sieben dieser Tochterunternehmen sind börsennotiert. Die vielen zugehörigen Unternehmen decken eine riesige Anzahl verschiedenster Unternehmensfelder ab. Zwar reduziert Sinomach seine Tätigkeitsfelder auf drei, nämlich auf F&#038;E und Produktion von Maschinen und Maschinenzubehör, die Auftragsfertigung sowie Handel und Services, allerdings sind die die Tätigkeiten der dazugehörigen Tochterunternehmen breit gefächert. Sinomach stellt Landwirtschaftsmaschinen (bei Traktoren ist Sinomach Marktführer in China), Baumaschinen, Umweltschutzzubehör (etwa zur Wasseraufbereitung oder Luftfilterung), Schwerlastmaschinen und Werkzeugmaschinen (wie Laser oder NC-Fräsmaschinen) her. Die Projekte, die Sinomach betreut, sind genauso vielfältig, wie seine Produkte. So baut das Unternehmen (bzw. seine Tochtergesellschaften) Schiffe, Minen, Kraftwerke, Telekommunikationseinrichtungen und Zementwerke. Zusätzlich handelt Sinomach mit Elektronikprodukten und Maschinen, importiert und exportiert Fahrzeuge und veranstaltet Messen und Ausstellungen.</p>
<blockquote class="left">2011 tauchte das Unternehmen erstmals auf der Fortune Global 500 Companies-Liste auf. <div class="a"></div></blockquote>
<p>Die Wachstumsraten von Sinomach lagen in den letzten Jahren immer über 30%, im Jahre 2011 tauchte das Unternehmen erstmals auf der Fortune Global 500 Companies-Liste auf (Platz 435).  Aufgrund seiner Größe, seiner Tätigkeiten in verschiedenen, strategisch wichtigen Bereichen, sowie der Verknüpfung dieser Bereiche, ist Sinomach ein wichtiges Unternehmen in der Globalisierungsstrategie der Volksrepublik.</p>


</div>
<div>

<h2>International äußerst umtriebig</h2>

<blockquote class="right">Sinomach war schon in 140 Ländern und Regionen tätig. <div class="a"></div></blockquote>
<p>Laut eigenen Angaben war Sinomach schon in 140 Ländern und Regionen tätig.
In der philippinischen Hauptstadt Manila baut Sinomach eine Eisenbahnlinie, die die zentral gelegene Stadt mit dem nördlichen Teil der Insel Luzon verbinden soll. Der Wert des Auftrages liegt bei EUR 0,9 Mrd. Inzwischen aber hat sich das Bauende von 2007 auf 2013 verzögert, die Kosten haben sich auf EUR 1,4 Mrd. erhöht.</p>
<p>Anfang 2011 übernahm Sinomach das französische Werk des britischen Herstellers für Agrarmaschinenteile McCormick für EUR 8 Mio. Von der Übernahme erhofft sich Sinomach zum einen, von der Technologie der Briten profitieren zu können, zum anderen sollen so die Handelsbarrieren für den europäischen Markt umgangen werden. Sinomach möchte so auf dem europäischen Traktorenmarkt Fuß fassen.</p>
<p>Ein weiteres indirektes Tochterunternehmen von Sinomach, das in Europa und den USA tätig ist, ist Phono Solar. Das Unternehmen produziert Photovoltaikmodule mit einer jährlichen Kapazität von 450 MW und macht einen Umsatz von EUR 1,5 Mrd. In der Tschechischen Republik und der Slowakei ist das Unternehmen Marktführer. Phono Solar gehört zu 100% der SUMEC-Gruppe, die ihrerseits einen jährlichen Umsatz von EUR 3,1 Mrd. macht und ein direktes Tochterunternehmen von Sinomach ist.</p>
<p>Außerdem plant Sinomach angeblich den Aufbau eines Designinstituts und die Übernahme staatlicher Unternehmen in Weißrussland, sowie die Investition von etwa EUR 225,6 Mio. in einen Industriepark im ukrainischen Odessa.</p>
<p>Auch andere Tochterunternehmen von Sinomach sind im Ausland aktiv. Zum Beispiel die China Sinogy Electric Engineering Corporation Limited (CSEEC), welche verschiedene Services und Produkte zur Energietechnik anbietet. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden bei der Planung von Projekten und berät sie dabei. CSEEC hat u.a. Kunden in Vietnam, Pakistan, Indonesien, Malaysia, der Türkei, Jordanien, Venezuela, Botswana, dem Iran und Indien.
Auch das Tochterunternehmen China CAMC Engineering Co., Ltd. (CAMCE) ist international tätig. CAMCE hat in den ersten acht Monaten des Jahres 2011 Verträge im Wert von EUR 1,6 Mrd. abgeschlossen. Bei der Revitalisierung von Nil-Gebieten im Sudan war CAMCE mit einem Auftragswert von EUR 109 Mio. beteiligt. In Laos, Nigeria, erweiterte das Unternehmen für rund EUR 89 Mio. den Flughafen. Außerdem war das Unternehmen in Sambia, Angola, Laos und dem Tschad aktiv.</p>
<p>Laut Ren Hongbin, dem CEO von Sinomach, ist außerdem Indonesien ein strategisch wichtiger Markt für das chinesische Unternehmen. Auf der indonesischen Insel Java hat Sinomach in vier Jahren Bauzeit ein Kohlekraftwerk errichtet, das die Stromversorgung zuverlässiger machen soll. Das Kraftwerk hat eine Kapazität von 1.000 MW und ist das erste Projekt seiner Art unter chinesischer Bauherrschaft. Die Beziehung zwischen den beiden Ländern soll in Zukunft weiter ausgebaut werden, wovon auch Sinomach profitieren möchte. Bei der Internationalisierung sind Entwicklungs- und Schwellenländer momentan wichtiger für Sinomach als Europa oder die USA. Zusätzlich ist Indonesien, genauso wie China, Teil der ASEAN-Freihandelszone, was die wirtschaftliche Zusammenarbeit maßgeblich erleichtert.</p>
<blockquote class="left">Aufmerksamkeit erregte Sinomach mit dem Plan, auf amerikanischem Boden eine spezielle Wirtschaftszone zu errichten. <div class="a"></div></blockquote>
<p>Die größte Aufmerksamkeit erregte Sinomach allerdings mit dem Plan, auf amerikanischem Boden eine spezielle Wirtschaftszone zu errichten.  Diese sollte wirtschaftlich autark und ähnlich denen sein, die Deng Xiaoping Ende der 1970er Jahre in China hatte einrichten lassen. Rund um den Flughafen von Boise im Bundesstaat Idaho sollte ein Industriepark mit eine Fläche von über 120 Quadratkilometer entstehen. Die amerikanische Bevölkerung befürchtete schon eine Invasion ohne Panzer. Über die Planungsphase hinaus ist dieses Projekt aber (noch) nicht gekommen.</p>
<p>Es finden sich viele Beispiele für die Aktivitäten von Sinomach im Ausland. Die Mehrheit der Aktivitäten bezieht sich dabei aber auf weniger entwickelte Länder in Afrika, Lateinamerika, Südostasien oder Osteuropa. Sinomach verfolgt also eine „Bottom-Up“-Strategie. Zuerst werden in Entwicklungs- und Schwellenländern Erfahrungen gesammelt, dann erst sollen die weiter entwickelten Märkte in Angriff genommen werden.</p>

</div>
<div>

<h2>Die erste Übernahme eines ausländischen Agrarmaschinenherstellers durch ein chinesisches Unternehmen</h2>

<p>Um das Unternehmen zu vergrößern setzt Sinomach auf organisches Wachstum. Die unzähligen Tochterunternehmen wurden im Zugeder Unternehmensgründung durch die chinesische Regierung gebündelt.</p> 
<blockquote class="right">Die YTO-Group ist Marktführer für High-End-Traktoren in China und produziert jährlich über 160.000 Traktoren. <div class="a"></div></blockquote>
<p>Die einzige Übernahme bisher war die des französischen Werkes des Agrarmaschinenherstellers McCormick im Jahre 2011. Sinomachs Tochterunternehmen, die YTO Group, bezahlte dafür EUR 8 Mio. McCormick France stellt Getriebe für Agrarmaschinen her, der Hauptsitz des Unternehmens ist im Norden Frankreichs, in Saint-Dizier in der Champagne. Die YTO-Group ist Marktführer für High-End-Traktoren in China und produziert jährlich über 160.000 Traktoren. Von der Übernahme und Integration des französischen Herstellers verspricht sich YTO neue Kompetenzen in der Getriebetechnologie und eine Umgehung der Markrestriktionen in Europa und somit Zugang zum europäischen Markt. Das Getriebewerk soll außerdem erweitert werden, sodass dort auch die Montage kompletter Traktoren für den europäischen Markt möglich ist. Zusätzlich soll dort ein F&#038;E-Zentrum entstehen. Die Übernahme des Werkes war außerdem die erste Übernahme eines Agrarmaschinenunternehmens durch ein chinesisches Konkurrenzunternehmen.</p>

</div>
<div>

<h2>Investitionen in die Zukunft</h2>

<p>Sinomach betreibt eigenen Angaben zufolge über 25 F&#038;E-Zentren in China und hält mehr als 1.500 Patente. Im Juli 2011 unterzeichnete Sinomach ein Memorandum zur Förderung von F&#038;E im Bereich neuer Energien in Nanjing. Das Unternehmen möchte dazu in den nächsten fünf Jahren fast EUR 1,2 Mrd. investieren.</p>
<p>Zudem plant das Unternehmen die Errichtung eines weiteren F&#038;E-Zentrums an seinem Standort in Frankreich. Gespräche über ein Design-Zentrum in Weißrussland fanden Mitte Oktober 2011 statt.</p> 
<p>In der folgenden Abbildund ist die regionale Verteilung der von Sinomach angemeldeten Trademarks dargestellt. Trademarks sind Schutzrechte, die, im Gegensatz zu Patenten und Gebrauchsmustern, den Markennamen und das Markenzeichen von Unternehmen schützen. Dabei ist deutlich zu sehen, dass das Unternehmen seine Trademarkanmeldungen auf China konzentriert. Dort hält das Unternehmen über 30 solcher Schutzrechte. International hingegen sind kaum Trademarks von Sinomach eingetragen, lediglich in Indien und auf dem amerikanischen Kontinent meldete das Unternehmen Trademarks an, dazu kommen noch zwei weltweit geltende Anmeldungen.</p>
<p>Die Konzentration auf Indien, Brasilien und Argentinien, sowie das Fehlen von Trademarks in Europa kann als Indiz der „Bottom-Up“-Internationalisierungsstrategie von Sinomach angesehen werden.</p>

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</div>

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<div class="toggle" style="background-position:left 12px;"><span>References</span></div><div class="toggle_content" style="display: none;"><div class="tc"> 
<ul>

<li>Sinomach (2011). <a href="http://www.sinomach.com.cn/en/" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>German.China.org (2011). Sinomach kauft McCormick France. <a href="http://german.china.org.cn/business/txt/2011-03/24/content_22212851.htm" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>chinadaily (2011). Powering the future. <a href="http://www.chinadaily.com.cn/cndy/2011-12/09/content_14236719.htm" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>PresseBox (2011). Phono Solar: Experte für PV-Module und Kleinwindanlagen strebt Partnerschaften in Deutschland an. <a href="http://www.pressebox.de/pressemeldungen/phono-solar-germany/boxid/452004" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>Spiegel online (2011). China plant Mega-Industriepark in den USA. <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,768388-2,00.html" target="_blank">Link</a>.</li>

</ul>
</div></div>

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		<title>Zoomlion: Mit Maschinen und Kränen hoch hinaus</title>
		<link>http://www.chinese-champions.de/company/zoomlion</link>
		<comments>http://www.chinese-champions.de/company/zoomlion#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 09:03:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maschinenbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Zoomlion: Mit Maschinen und Kränen hoch hinaus]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<h1 style="padding-bottom: 15px;">Zoomlion: Mit Maschinen und Kränen hoch hinaus</h1>

<div class="wrapper-default" style="width:582px;"><div class="shortslider slider-2093" style="width:582px;height:340px;"><div class="items">
<div class="item"><div><img class="slideimg" src="http://www.chinese-champions.de/wordpress/wp-content/uploads/Zoomlion_Folie1.jpg" alt=""/></div></div>
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		<div id="id8617">
			<ul class="short-tabs">
				<li><a href="#"><span>Unternehmen</span></a></li><li><a href="#"><span>Expansion</span></a></li><li><a href="#"><span>Wachstum</span></a></li><li><a href="#"><span>F&#038;E, Patente, Trademarks</span></a></li>
			</ul>
			<div class="panes">
				
<div>

<h2>Seit 1992 ca. 60% Umsatzsteigerung jährlich</h2>

<blockquote class="right">Zoomlion ist bei den mobilen Kränen die Nummer zwei in China, bei Turmkränen sogar Marktführer. <div class="a"></div></blockquote>
<p>Die Changsha Zoomlion Heavy Industry Science &#038; Technology Development Co., Ltd, kurz Zoomlion, ist ein chinesischer Hersteller von Baumaschinen verschiedenster Art, etwa für den Straßenbau, Entsorgungs- und Sanierungsmaschinen, Bulldozer und Bagger sowie Feuerwehrfahrzeuge. Der größte Teil des Umsatzes stammt aber aus dem Geschäft mit Baumaschinen wie Beton- und Zementmaschinen und Kränen. Mit Betonpumpen, Zementwerken und auf LKW montierten Betonpumpen erzielt Zoomlion EUR 1,7 Mrd (also gut 44% des Gesamtumsatzes). Die Kransparte des Unternehmens, die jährlich etwa 5.000 Turmkräne und 10.000 mobile Kräne (Aufsätze werden beispielsweise auf Mercedes LKW montiert) produziert, steuert EUR 1,3 Mrd. bei (etwa 34% des Gesamtumsatzes). Zoomlion ist damit bei den mobilen Kränen die Nummer zwei in China, bei Turmkränen sogar Marktführer. Insgesamt ist das Unternehmen nach <a href="http://www.chinese-champions.de/company/sany" target="_blank">Sany</a> die Nummer zwei auf Chinas Baumaschinenmarkt.</p> 
<p>Der Vorgänger des Unternehmens, die Changsha Hi-tech Development Area Zoomlion Construction Mechanical Industry Company, wurde 1992 gegründet und stellte Betonpumpen her. Mit der Gründung der Zoomlion Concrete Machinery Limited Company und der Zoomlion Tower Crane Limited Company, fünf Jahre später, wurde der Grundstein für die Ausrichtung des Konzern auf Baumaschinen gelegt und das Unternehmen erweiterte sein Leistungsspektrum. Im Jahre 1999 bekam das Unternehmen schließlich seinen heutigen Namen.</p> 
<blockquote class="left">Der Gang an die Börse in Hongkong brachte Zoomlion über EUR 1 Mrd. ein, die in die weitere Internationalisierung investiert werden soll. <div class="a"></div></blockquote>
<p>Seit dem Jahr 2000 ist Zoomlion an der Börse in Shenzhen gelistet, seit 2010 außerdem an der Börse in Hongkong. Der Gang an die Börse in Hongkong brachte dem Unternehmen über EUR 1 Mrd. ein, die in die weitere internationale Expansion des Unternehmens investiert werden sollen.  Unter anderem stieg der bekannte Investor George Soros bei Zoomlion ein.</p> 
<p>Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen seit seiner Gründung 1992 jährlich seinen Umsatz um etwa 60% steigern können. 2010 konnte das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr immerhin noch ein Wachstum von über 55% ausweisen. Zoomlion profitiert außerdem von den Infrastrukturprojekten der chinesischen Regierung. So sollen bis 2016 insgesamt 36 Mio. neue, vom Staat geförderte Wohneinheiten entstehen. Allerdings drohen auf dem chinesischen Markt bereits Überkapazitäten, da sich das sonstige Wachstum abkühlt. Die internationale Expansion gewinnt dadurch zusätzlich an Bedeutung. Das langfristige Ziel Zoomlions bleibt dennoch der Aufbau einer starken Marke und ein Umsatz von knapp EUR 12 Mrd.</p>

</div>
<div>

<h2>Expansion direkt nach dem Eintritt Chinas in die WTO</h2>

<p>Neben dem Exportgeschäft erschließt Zoomlion potentielle Märkte durch Übernahmen ausländischer Unternehmen.</p>
<p>Das erste Geschäft mit dem Ausland erfolgte bereits im Jahr 1997 mit dem Export einer Straßenkehrmaschine nach Ägypten.</p> 
<p>Schon seit der Übernahme des britischen Unternehmens Powermole und dessen Hauptsitz in Kent im Jahre 2001 ist Zoomlion in Europa vertreten. Das Unternehmen Zoomlion Powermole (UK) Ltd. bietet das gesamte Spektrum an Baumaschinen für den Markt in Großbritannien an.</p>
<p>Seit der Übernahme des italienischen Betonmaschinenherstellers CIFA im Jahre 2008 hat Zoomlion außerdem Produktionsstätten in Italien und eine in den USA. Außerdem übernimmt Zoomlion mit CIFA den Marktanteil von 40% in Westeuropa. Seit 1998 betriebt CIFA zudem ein Werk in Milwaukee und eine Niederlassung in Mexico, von wo aus das Tochterunternehmen auch Südamerika bedient. Weiterhin liefert Zoomlion seit 2009 auch Betonpumpen der eigenen Marke in die USA, Kräne folgten 2010. Inzwischen werden dort auch Spezialfahrzeuge von Zoomlion angeboten; um die Finanzierung kümmert sich die Leasing-Abteilung Zoomlions, die ebenfalls vor Ort ist.</p>
<blockquote class="right">Bisher kommen nur 5% des Gesamtumsatzes aus dem Ausland. <div class="a"></div></blockquote>
<p>Inzwischen werden die Produkte von Zoomlion und der italienischen Tochter CIFA in über 70 Ländern weltweit verkauft, beispielsweise in Vietnam, Russland, Australien und dem Mittleren Osten. Allerdings setzt Zoomlion außerhalb Chinas nur knapp EUR 200 Mio. um, etwa 5% des Gesamtumsatzes. Mit dem Kapital aus dem letzten Börsengang soll  die internationale Expansion weiter vorangetrieben werden.</p>


</div>
<div>

<h2>Wachstum geprägt von nationalen und internationalen Akquisitionen</h2>

<blockquote class="right">Abhängig von der Automobilindustrie. <div class="a"></div></blockquote>
<p>Bei seiner Wachstumsstrategie setzt Zoomlion vor allem auf Übernahmen. Schon in den 1990er Jahren wurden immer wieder chinesische Firmen übernommen und in das Unternehmen integriert. Im Jahre 1995 übernahm Zoomlion sowohl die Zhonqi Company als auch Hoisting Machinery, beides sind Spezialisten für Turmkräne. Es folgten weitere chinesische Unternehmen wie die Puyuan Group, ebenfalls ein Kranhersteller, und Zhonbiao Ltd., ein Produzent von Kehr- und Entsorgungsmaschinen.</p>
<p>Im Jahre 2001, kurz nach dem Beitritt Chinas zur WTO, übernahm Zoomlion dann den britischen Bohrerhersteller Powermole, um direkt auf dem europäischen Markt präsent zu sein und seine Produktpalette zu erweitern. Die heutige Zoomlion Powermole Ltd. bietet verschiedenste Baumaschinen an, wie beispielsweise Betonpumpen, Hebewerkzeuge und Kräne.</p>
<blockquote class="right">Die wichtigste Akquisition Zoomlions war die Übernahme von 60% der Firmenanteile des italienischen Betonmaschinenherstellers CIFA. <div class="a"></div></blockquote>
<p>Die wichtigste Akquisition tätigte Zoomlion aber mit der Übernehme von 60% der Firmenanteile des italienischen Betonmaschinenherstellers CIFA.  Das Unternehmen war damals der weltweit drittgrößte Hersteller von Betonmaschinen und hatte in Europa einen Marktanteil von 40%. Außerdem hat CIFA vier Werke in Italien und, seit 1998, auch eines in den USA. Zoomlion bezahlte dafür EUR 163 Mio. und erhoffte sich durch die Übernahme den Zutritt zum europäischen Markt. Die Zwei-Marken-Strategie des Unternehmens sieht dabei vor, CIFA eher im mittleren und hohen Preissegment anzusiedeln, während die Produkte von Zoomlion im unteren Preissegment angeboten werden. Durch die Übernahme wurde Zoomlion zum weltgrößten Hersteller von Betonmaschinen.</p>
<p>Im Jahr 2011 ging Zoomlion zudem eine Technologietransfervereinbarung mit der deutschen JOST Cranes GmbH. Das Unternehmen ist auf die Entwicklung von Turmkränen spezialisiert und Zoomlion erhofft sich aus dieser Allianz, das zum internationalen Erfolg notwendige technologische Know-how zu erlangen. Außerdem möchten die Chinesen bei ihrer Internationalisierung vom guten Image des Kranspezialisten JOST Cranes profitieren.</p>
<p>Ende 2011 gab Zoomlion außerdem bekannt, eine strategische Allianz mit dem indischen Unternehmen ElectroMech eingegangen zu sein. ElectrMech ist Indiens größter Anbieter von Industriekränen. Zusammen sollen Kräne in Indien hergestellt und vertrieben werden.</p>
<p>Die Übernahmen und Kooperationen zeigen, dass sich Zoomlion mehr und mehr auch international durchsetzen will, nachdem die Marktposition im eigenen Land gesichert ist.</p>

</div>
<div>

<h2>50% Umsatz durch neue Technologien</h2>

<p>Zoomlions F&#038;E-Abteilung umfasst etwa 380 Mitarbeiter, das Unternehmen hat, eigenen Angaben zufolge, bereits 600 nationale und 100 internationale Patente beantragt. Zwar erkennt Zoomlion die Bedeutung von F&#038;E für den Erfolg seines Geschäftes, allerdings bleibt es bei den F&#038;E-Ausgaben hinter seinen Ankündigungen zurück. Obwohl das Unternehmen eigenen Angaben zufolge 50% seines Umsatzes mit neuen Technologien macht, investiert es nur etwa 0,8% seines Umsatzes in F&#038;E. Angekündigt waren 5%.</p>


<p>In der folgenden Abbildung sind die Schutzrechtsanmeldungen von Zoomlion nach Technologiebereichen aufgeteilt. Seinen Geschäftstätigkeiten entsprechend meldete Zoomlion die meisten seiner Schutzrechte im Bereich „Civil Engineering, Bau und Mienenbau“ an. Über 100 Schutzrechte hält das Unternehmen in diesem Bereich an, wobei Patente dabei etwa 75% ausmachen, Gebrauchsmuster dementsprechend etwa 25%. Am zweitmeisten Schutzrechte meldete Zoomlion im Bereich „Handling und Printing“ an, wobei von den über 50 Schutzrechten in diesem Bereich nicht einmal die Hälfte Patente sind. In darauf folgenden Bereichen „Mechanische Bauteile“, „Analyse-, Mess- und Kontrolltechnik“ und „Motoren, Pumpen und Turbinen“ bilden Patente allerdings wieder die Mehrheit.</p>

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<p>In der folgenden Abbildung ist zu sehen, in welchen Ländern und Regionen der Welt Zoomlion sogenannte Trademarks angemeldet hat. Im Gegensatz zu Patenten und Gebrauchsmuster schützen Trademarks Markennamen und -zeichen von Unternehmen. Deutlich zu sehen ist, dass Zoomlion vor allem seinem Heimatmarkt China viele Trademarks angemeldet hat, nämlich über 90. Allerdings hält das Unternehmen in ganz Asien flächendeckend Trademarks zum Schutz seines Markennamens und -zeichens, lediglich Japan fällt dabei zurück.</p> 
<p>Auch auf dem amerikanischen Kontinent ist das Unternehmen breit mit Trademarks vertreten. Vor allem in Lateinamerika besitzt Zoomlion einige Markenschutzrechte, doch auch im Norden, also den USA und Kanada hält das Unternehmen Trademarks.</p> 
<p>In Europa dagegen hält Zoomlion fast keine länderspezifischen Trademarks, lediglich zwei Trademarks in Großbritannien besitzt das Unternehmen, was, zusammen mit der Übernahme von Powermole im Jahre 2001, für die Wichtigkeit des britischen Marktes für Zoomlion gelten kann. Auch die von anderen Unternehmen oft genutzte Möglichkeit, Trademarks europaweit anzumelden, ließ Zoomlion bis 2007 ungenutzt. Weltweite Trademarks hat das Unternehmen nur wenige angemeldet.</p>

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</div>

			</div>
		</div>
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<div class="toggle" style="background-position:left 12px;"><span>References</span></div><div class="toggle_content" style="display: none;"><div class="tc"> 
<ul>
<li>Wikipedia (2011). Zoomlion. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Zoomlion" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>Zoomlion (2011). <a href="http://www.zljt.com/english/index.html" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>indiaPRwire (2011). Zoomlion &#038; ElectroMech establish strategic alliance for Tower Cranes in India. <a href="http://www.indiaprwire.com/pressrelease/other/20111123104401.htm" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>Presseportal (2011). Zoomlion: Erwerb weltweit führender Turmkrantechnologie eröffnet Zugang zum oberen Marktsegment in Übersee. <a href="http://www.presseportal.de/pm/101692/2067309/zoomlion-erwerb-weltweit-fuehrender-turmkrantechnologie-eroeffnet-zugang-zum-oberen-marktsegment-in" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>CIFA USA (2011). <a href="http://www.cifausa.com/" target="_blank">Link</a>.</li>

</ul>
</div></div>

]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weichai Power: Volle Kraft voraus</title>
		<link>http://www.chinese-champions.de/company/weichai-power</link>
		<comments>http://www.chinese-champions.de/company/weichai-power#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 09:03:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Maschinenbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Weichai Power: Volle Kraft voraus]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<h1 style="padding-bottom: 15px;">Weichai Power: Volle Kraft voraus</h1>

<div class="wrapper-default" style="width:582px;"><div class="shortslider slider-5607" style="width:582px;height:340px;"><div class="items">
<div class="item"><div><img class="slideimg" src="http://www.chinese-champions.de/wordpress/wp-content/uploads/Weichai_Folie1.jpg" alt=""/></div></div>
<div class="item"><div><img class="slideimg" src="http://www.chinese-champions.de/wordpress/wp-content/uploads/Weichai_Folie2.jpg" alt=""/></div></div>
<div class="item"><div><img class="slideimg" src="http://www.chinese-champions.de/wordpress/wp-content/uploads/Weichai_Folie3.jpg" alt=""/></div></div>
<div class="item"><div><img class="slideimg" src="http://www.chinese-champions.de/wordpress/wp-content/uploads/Weichai_Folie4.jpg" alt=""/></div></div>
</div></div><ul class="tabs-dots mt10 tabs-slider-5607 none"></ul><span class="pt10 fr"><button class="nextbutton next5607"><span><span>Next &gt;</span></span></button></span>
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		<div id="id1695">
			<ul class="short-tabs">
				<li><a href="#"><span>Unternehmen</span></a></li><li><a href="#"><span>Expansion</span></a></li><li><a href="#"><span>Wachstum</span></a></li><li><a href="#"><span>F&#038;E, Patente, Trademarks</span></a></li>
			</ul>
			<div class="panes">
				
<div>

<h2>Dieselmotoren für schwere Jungs</h2>

<p>Weichai Power gibt es in seiner heutigen Form seit dem Jahr 2002. Damals brachte die Weichai Diesel Engine Factory die Fertigung und den Vertrieb der von ihr produzierten Dieselmotoren WD615 und WD618 mit dem Kapital ausländischer und chinesischer Investoren in einem Unternehmen zusammen. Die Weichai Diesel Engine Factory wurde bereits 1953 gegründet und war eine der ersten Dieselmotorenfabriken in China und über Jahrzehnte eine der bevorzugten Fertigungsstätten für Dieselmotoren der chinesischen Regierung. 1992 wurde das Unternehmen mit frischem Kapital aus dem In- und Ausland ausgestattet und in Weichai Power umbenannt. Noch immer halten staatliche Unternehmen wie die Muttergesellschaft Weichai Group Holdings Limited etwa 20% der Anteile an Weichai Power. Ausländische Unternehmen halten gut 6% der Firmenanteile. Der Rest ist in Streubesitz. Seit 2004 ist das Unternehmen an der Börse in Hongkong notiert, seit 2006 zusätzlich an der Börse in Shanghai.</p>
<p>Inzwischen bietet Weichai Power Motoren für verschiedene Maschinen an. So kann man neben Dieselmotoren für LKW auch solche für Busse, Schiffe, Baumaschinen, Generatoren und landwirtschaftliche Geräte kaufen. Zudem produziert und verkauft Weichai auch Komponenten und Teile für LKW. Über seine Tochterunternehmen ergänzt Weichai sein Angebot zusätzlich: Shaanxi Heavy-duty Motor Company Limited produziert und verkauft schwere LKW und ist die Nummer vier auf diesem Markt. Shaanxi Fast Gear Co. Ltd. stellt Getriebe für schwere LKW her und vertreibt sie. Das Unternehmen ist damit Marktführer in China.</p>
<blockquote class="left">Weichai Power verkaufte 2010 insgesamt 414.000 Dieselmotoren, was im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme von über 83% bedeutet. <div class="a"></div></blockquote> 
<p>Im Jahre 2010 trugen die Dieselmotoren EUR 3,1 Mrd. (ca. 42%), Lastkraftwagen und Einzelteile EUR 4,1 (ca. 55%) zum Gesamtumsatz von Weichai Power bei. Das Unternehmen verkaufte 2010 insgesamt 414.000 Dieselmotoren, was im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme von über 83% bedeutet.</p>
<p>Insgesamt hatte Weichai Power 2010 knapp 38.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von rund EUR 7,4 Mrd., über 80% mehr als im Vorjahr. Der große Zuwachs lässt sich dadurch erklären, dass Weichai mit seinen Produkten massiv von den Konjunkturpaketen der Regierung, etwa bei Baumaschinen und schweren LKW, sowie vom generellen Aufschwung Chinas profitiert. Denn dieser Aufschwung lässt sowohl das Waren- als auch das Personentransportaufkommen steigen, mehr Busse und LKW werden gebraucht, welche wiederum  von Weichai Power Dieselmotoren angetrieben werden.</p>


</div>
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<h2>International noch im ersten Gang</h2>

<p>Die Internationalisierung von Weichai Power ist noch nicht besonders fortgeschritten, obwohl in vielen Fahrzeugen und Maschinen, die von China aus exportiert werden, Weichai-Motoren verbaut sind; zudem werden die Motoren an sich exportiert. Ein nennenswertes Auslandsnetz wurde aber noch nicht aufgebaut. Insgesamt hat Weichai Power drei Niederlassungen im Ausland.</p>
<p>Die erste Auslandsniederlassung wurde 2009 in Frankreich eröffnet und stammt aus der Akquisition des französischen Schiffsmotorenherstellers Moteurs Baudouin. Das Unternehmen soll mit seinen Schiffsmotoren die Speerspitze von Weichai Power in Europa sein. Im gleichen Jahr gab es Gerüchte, Weichai wolle das General Motors (GM) Werk in Strassburg übernehmen. GM war damals in einer existenziellen Krise und suchte nach Mitteln und Wegen, das Unternehmen zu retten. Weichai aber dementierte das Interesse am GM Werk und gab stattdessen den Kauf von Moteurs Baudouin bekannt.</p>
<p>Zusammen mit Moteurs Baudouin gründete Weichai 2010 in Singapur die Filiale Weichai-Baudouin (Singapore), die erste und bisher einzige Niederlassung in dieser Region. Die Expansion in die ASEAN-Freihandelszone war ein erster Schritt in Richtung der Globalisierung des Service- und Vertriebsnetzes um die Kunden vor Ort unterstützen.</p> 
<p>Im selben Jahr hat Weichai außerdem eine Niederlassung in den USA gegründet. Diese läuft unter dem Namen Weichai Power Mat Automotive, hat etwa 48 Mitarbeiter und liegt in der Nähe von Chicago.</p>
<p>Das Ziel von Weichai Power ist es, bis 2016 ein internationales Unternehmen zu werden und eine globale Marke zu schaffen.</p>

</div>
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<h2>Auch MAN hat ein Auge auf Weichai geworfen</h2>

<blockquote class="right">Gemeinsam mit MAN sollten LKW sowie Schiffs- und LKW-Motoren gefertigt werden. <div class="a"></div></blockquote>
<p>Eine langjährige Geschäftsbeziehung verbindet das Unternehmen mit dem deutschen Nutzfahrzeuge-Hersteller MAN. Schon seit Ende der 1980er Jahre kooperieren die beiden Konzerne im Bereich der Lizenzierung für Fahrzeug- und Motorentechnologien. So baut Weichai lizenzierte Fahrerhäuser und Motoren von MAN für den chinesischen Markt. Seit Jahr 2007 fanden zudem Gespräche über eine Ausweitung der Kooperation statt: MAN plante, sein Geschäft durch eine Produktion in China auszubauen und Weichai sollte dabei der in China notwendige Kooperationspartner sein. Gemeinsam sollten komplette LKW, sowie Schiffs- und LKW-Motoren gefertigt werden. Als Ergebnis der Gespräche fertigt das Weichai-Tochterunternehmen Shandong seit Juli 2008 MAN-Motoren in Lizenz. Auch 2010 wurde das Interesse an einem Ausbau der Kooperation im Rahmen eines Treffens bekräftigt. Eine gemeinsame Produktion gibt es aber bislang nicht.</p>
<p>Seit dem Jahr 2008 betreibt Weichai gemeinsam mit Westport Innovations Inc. und Hong Kong Petersen (CNG) Equipment Limited ein Joint Venture zur Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von gasbetriebenen Motoren. Diese können in PKW, LKW, Schiffen oder als Generatoren eingesetzt werden. Alle Motoren des Gemeinschaftsunternehmen Weichai Westport Inc. erfüllen dabei die chinesischen Abgasnormen.</p>
<blockquote class="left">CHF 650 Mio. für Saia-Burgess. <div class="a"></div></blockquote>
<p>Durch die Übernahme des französischen Schiffsmotorenbauers Moteurs Baudouin im Jahr 2009 hat Weichai auch eine Niederlassung in Europa. Für knapp EUR 3 Mio. übernahm Weichai 100% der Anteile am von der Finanzkrise gebeutelten Unternehmen vom Investor Axa. Moteurs Baudouin hat seinen Hauptsitz in der Nähe Marseilles, beschäftigt etwa 150 Mitarbeiter und unterhält eine F&#038;E-Abteilung, die nun auch für Weichai Forschung betreibt.</p>

</div>
<div>

<h2>Bisher nur Schutzrechtanmeldungen in China</h2>

<p>Weichai hat verschiedene Kooperationen mit Universitäten in China, wie etwa der Tsinghua Universität in Peking, der Tongji Universität in Shanghai und der Shandong Universität in der gleichnamigen Heimatprovinz von Weichai. Außerdem investiert das Unternehmen mehr als ein Prozent seines Umsatzes in F&#038;E.</p> 
<p>Die folgende Abbildung zeigt wie sich die Anzahl der Schutzrechteanmeldungen von Weichai Power in den Jahren 1995-2007 entwickelt haben. Wie zu sehen ist, meldet das Unternehmen erst seit 2003 konstant Schutzrechte an, in den Jahren zuvor fanden diese Anmeldungen nur sporadisch statt. Eine deutliche Steigerung erfuhren die Anmeldungen erst seit 2005, wo sie im Vergleich zum Vorjahr geradezu in die Höhe schnellten. Seit diesem Jahr blieb die Anzahl der Anmeldungen konstant hoch. Bemerkenswert ist zudem das Verhältnis von Patenten und Gebrauchsmuster. Ganz klar überwiegt bei Weichai die Anzahl der Gebrauchsmuster, ihr Anteil lag 2007 bei etwa 80% der gesamten Anmeldungen, in den Jahren davor sogar noch höher. In den Jahren 2003 und 2004 meldete Weichai Power ausschließlich Gebrauchsmuster an. Gebrauchsmuster erfordern eine geringere Erfindungstiefe als Patente, sind daher weniger forschungs- und kostenintensiv. Dafür bieten Patente mit 20 Jahren einen doppelt so langen Schutzzeitraum wie Gebrauchsmuster.</p>

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<p>In der nächsten Abbildung ist dargestellt, in welchen Technologiebereichen Weichai Power bis 2007 seine Erfindungen am Häufigsten anmeldete. Klar auf dem ersten Platz dieser Statistik liegt dabei der Bereich „Motoren, Pumpen, Turbinen“, was angesichts des Geschäftsfeldes von Weichai Power nicht weiter überrascht. Allerdings sind von den Schutzrechten, die das Unternehmen in diesem Bereich anmeldete, lediglich etwa 10% Patente und 90% Gebrauchsmuster. Auch der Technologiebereich, in dem Weichai am zweitmeisten Erfindungen anmeldete, ist nicht überraschend: Knapp 60 Schutzrechte hält das Unternehmen im Bereich „Mechanische Bauteile“. Das Verhältnis zwischen Patenten und Gebrauchsmustern ist dabei ähnlich dem im Bereich „Motoren, Pumpen, Turbinen“. Außerdem meldete Weichai häufiger Schutzrechte in den Bereichen „Analyse-, Mess- und Kontrolltechnik“ und „Elektrische Geräte, Engineering und Energie“ an, wobei auch in den Bereichen weit mehr oder sogar ausschließlich Gebrauchsmuster angemeldet wurden.</p>

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<p>Die nächste Abbildung zeigt die regionale Verteilung der von Weichai Power angemeldeten Erfindungen zwischen 1988 und 2007. Auch hier zeigt sich klar der rasante Anstieg der Anzahl der angemeldeten Patente und Gebrauchsmuster ab dem Jahr 2003. Die Balken, die die Jahre davor repräsentieren sind im Vergleich dazu äußerst kurz. Außerdem zeigt sich, dass Weichai bis 2007 ausschließlich Erfindungen in seinem Heimatmarkt China anmeldete. Ein internationaler Schutz des geistigen Eigentums war bis dahin nicht vorhanden.</p> 

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<p>In der nächsten Abbildung wird die regionale Verteilung der Trademarks dargestellt, die Weichai Power anmeldete. Durch Trademarks können Unternehmen ihren Markennamen und das Logo schützen lassen. Auch diese Statistik zeigt, wie wenig die Internationalisierung des Unternehmens bis 2007 diesbezüglich vorangeschritten war. Während Weichai Power in China mehr als 80 Trademarks besitzt, meldete das Unternehmen sonst auf keinem Kontinent flächendeckend Trademarks an. Vereinzelt besitzt das Unternehmen solche Schutzrechte, beispielsweise in der Türkei, den USA oder Indien, allerdings besaß das Unternehmen bis 2007 weder eine europaweit geltende Trademark noch eine weltweit geltende. Auch in diesem Bereich hat Weichai Power also noch Nachholbedarf, wenn es sich als internationale Marke etablieren möchte.</p>

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</div>

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<div class="toggle" style="background-position:left 12px;"><span>References</span></div><div class="toggle_content" style="display: none;"><div class="tc"> 
<ul>
<li>Wikipedia (2011). Weichai Power. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Weichai_Power" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>Weichai Power (2011). <a href="http://www.weichai.com/e_about/channel/default.shtml" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>Weichai Westport Inc. (2011). <a href="http://www.weichai-westport.com/" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>ChannelPartner (2008). MAN Diesel vergibt Lizenz zur Motorenproduktion an Weichai. <a href="http://www.channelpartner.de/boersennews/259443/" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>Manager Magazin (2007). China-Connection. <a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,502850,00.html" target="_blank">Link</a>.</li>
</ul>
</div></div>

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		<item>
		<title>Yingli Solar: Der Partner des FC Bayern mit Europazentrale in München</title>
		<link>http://www.chinese-champions.de/company/yingli</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 09:03:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>

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		<description><![CDATA[Yingli Solar: Der Partner des FC Bayern mit Europazentrale in München]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<h1 style="padding-bottom: 15px;">Yingli Solar: Der Partner des FC Bayern mit Europazentrale in München</h1>

<div class="wrapper-default" style="width:582px;"><div class="shortslider slider-4341" style="width:582px;height:340px;"><div class="items">
<div class="item"><div><img class="slideimg" src="http://www.chinese-champions.de/wordpress/wp-content/uploads/Yingli_Folie1.jpg" alt=""/></div></div>
<div class="item"><div><img class="slideimg" src="http://www.chinese-champions.de/wordpress/wp-content/uploads/Yingli_Folie2.jpg" alt=""/></div></div>
<div class="item"><div><img class="slideimg" src="http://www.chinese-champions.de/wordpress/wp-content/uploads/Yingli_Folie3.jpg" alt=""/></div></div>
</div></div><ul class="tabs-dots mt10 tabs-slider-4341 none"></ul><span class="pt10 fr"><button class="nextbutton next4341"><span><span>Next &gt;</span></span></button></span>
		<div class="clear"><!-- --></div></div>
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		<div id="id5139">
			<ul class="short-tabs">
				<li><a href="#"><span>Unternehmen</span></a></li><li><a href="#"><span>Expansion</span></a></li><li><a href="#"><span>Wachstum</span></a></li><li><a href="#"><span>F&#038;E, Patente, Trademarks</span></a></li>
			</ul>
			<div class="panes">
				
<div>

<h2>Solar-Riese mit Fertigungstiefe</h2>

<blockquote class="right">Seit 2007 ist Yingli an der New Yorker Börse notiert. <div class="a"></div></blockquote>
<p>Die Yingli Green Energie Holding Company Ltd. wurde 1998 von Miao Liansheng gegründet. Das Unternehmen entwickelt und produziert Photovoltaikzellen und -module und vertreibt diese unter dem Markennamen Yingli Solar. Seit 2007 ist das Unternehmen an der New Yorker Börse notiert.</p>
<p>Im Gegensatz zu anderen chinesischen Solarunternehmen, wie zum Beispiel <a href="/company/suntech-power" target="_blank">Suntech Power</a>, verfolgt Yingli ein vertikal integriertes Geschäftsmodell. Die Unternehmensprozesse umfassen sämtliche Arbeitsvorgänge von der Siliziumgewinnung bis hin zur Produktion ganzer Photovoltaikmodule. Das chinesische Konkurrenzunternehmen <a href="/company/ldk-solar">LDK Solar</a> verfolgt auch eine vertikal integrierte Unternehmensstrategie, jedoch liegt deren Hauptaugenmerk auf der Produktion von Solarwafern.</p>
<p>Im Jahre 2010 belegte Yingli mit einer jährlichen Produktionskapazität von 1.060 MW Platz vier der 2011 Global Top Ten Solar Cell Manufacturer, hinter den chinesischen Konkurrenten <a href="/company/suntech-power">Suntech Power</a> (1. Platz) und JA Solar (2. Platz).</p>
<p>Inzwischen hat auch Yingli Green Energy unter der in der Solar-Branche vorherrschenden Krise zu leiden, hält sich im Vergleich zu seinen chinesischen Mitstreitern aber gut.  Das Unternehmen musste im 3.Quartal 2011 das prognostizierte Wachstum von ca. 30% auf 20% korrigieren.</p>

</div>
<div>

<h2>Aus China herausgewachsen</h2>

<p>Im Vergleich zur internationalen Konkurrenz im Bereich Solarzellen und -module, können die chinesischen Anbieter ihre Produkte zu einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten. Dies hängt zum einen mit der Produktion hoher Stückzahlen im Niedriglohnland China zusammen und zum anderen mit der vertikalen Integration des Unternehmens in der Lieferkette.</p>
<blockquote class="right">Internationale Absatzmärkte sind für Yingli bedeutender als der heimische Markt. <div class="a"></div></blockquote>
<p>Die internationalen Absatzmärkt sind für Yingli bedeutender als der heimische Markt. Dies zeigen die im Jahresbericht 2010 aufgeführten Zahlen, welche die Umsatzbeteiligung regional aufgliedert. Dabei ist Deutschland mit 56% Umsatzbeteiligung der absatzstärkste Markt Yinglis, gefolgt von den USA mit 10%. Auf dem chinesischen Markt werden nur ca. 6% des Umsatzes erwirtschaftet. Weitere Absatzmärkte sind Spanien, Italien, Griechenland, Frankreich und Südkorea. Im Jahr 2010 exportierte Yingli Produkte mit einer Gesamtkapazität von 1.062 MW.</p>
<p>Neben der Europazentrale in München betreibt Yingli weitere 10 regionale Niederlassungen weltweit, unter anderem in Spanien, Griechenland, Italien, Frankreich und den USA.</p>
<blockquote class="left">Yingli ist Partner des FC Bayern München. <div class="a"></div></blockquote>
<p>Im Bereich Marketing hat Yingli neue Standards gesetzt. Das Unternehmen ging zahlreiche Sponsoring-Partnerschaften ein, um den nationalen und internationalen Bekanntheitsgrad zu steigern. So war Yingli Solar beispielsweise 2010 als erstes chinesisches Unternehmen Sponsor der FIFA WM 2010. Jüngst ging das Unternehmen eine Partnerschaft mit dem Fußball Bundesligaverein FC Bayern München bis 2014 ein.</p>

</div>
<div>

<h2>Übernahme entlang der Wertschöpfungskette</h2>

<blockquote class="right">Yingli dementiert Übernahmegerüchte der deutschen Solarhersteller Q-Cells und Conergy. <div class="a"></div></blockquote> 
<p>Yingli strebt Wachstum vor allem auf den für sie wichtigen Absatzmärkten an, jedoch setzt das Unternehmen hierbei eher auf organisches Wachstum und nicht in erster Linie auf Akquisitionen. Das Unternehmen möchte durch eine internationale Marke und qualitativ hochwertige Produkte überzeugen. Gerüchte über Übernahmen der deutschen Solarunternehmen Q-Cells und Conergy AG am Ende des Jahres 2011 wurden seitens Yingli dementiert.</p>
<p>Eine Ausnahme war die Übernahme der Cyber Power Group Ltd., einem Unternehmen, das Polysilizium produziert. Polysilizium ist für die Produktion von polykristallinen Photovoltaikzellen notwendig und aufgrund der hohen Produktionszahlen in der Solarbranche ein nachgefragtes chemisches Element. Yingli Green Energy verfolgt bei der Produktion von Photovoltaikelementen eine vertikale Integration verschiedener Unternehmensprozesse entlang der Wertschöpfungskette; deshalb passte das Unternehmen, zur Bereitstellung des Grundstoffes für polykristalline Photovoltaikzellen, gut in das gesamte Unternehmenskonzept von Yingli.</p>

</div>
<div>

<h2>641 Trademarks in China</h2>

<p>Für ein technologieorientiertes Unternehmen wie Yingli, das international nicht nur durch den kostengünstigen Anschaffungspreis überzeugen möchte, sondern vor allem durch Produktqualität, sind Forschung und Entwicklung besonders wichtig. Um das erarbeitete geistige Eigentum zu sichern, hält Yingli nach eigenen Angaben zurzeit 60 Patente in China. 70 Patentanmeldungen stehen noch aus.</p> 
<p>Im folgenden Balkendiagramm ist die Anzahl der jährlichen Schutzrechtanmeldungen Yinglis von 1995-2007  aufgezeigt. Das Unternehmen hat bereits 1996 damit angefangen, geistiges Eigentum schützen zu lassen. Jedoch ist in den letzten Jahren bis 2007 eine leicht steigende Tendenz zu erkennen. Yingli hat sowohl Patente als auch Gebrauchsmuster zum Schutz von Erfindungen angemeldet. Patente benötigen eine größere Erfindungstiefe und sind daher kosten- und zeitintensiver als Gebrauchsmuster. Jedoch ist der Schutz durch Patent umfangreicher und von längerer Dauer als der Schutz durch Gebrauchsmuster.</p>

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<p>Die nächste Abbildung zeigt, in welchen Technologiebereichen diese Schutzrechte angemeldet wurden. Dabei fällt auf, dass der Photovoltaikzellen-Hersteller Yingli seine Schutzrechte in relativ breit gefächerten Technologiebereichen hält. In den Bereichen „Analyse-, Mess- und Kontrolltechnik“ und „Elektrische Geräte, Engineering und Energie“ hat Yingli die meisten Schutzrechte angemeldet, gefolgt vom Bereich „Civil Engineering, Bau und Minenbau“ und dem Bereich „Handling und Printing“.</p>

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<p>Die regionale Verteilung der Schutzrechtanmeldungen wird in der folgenden Abbildung dargestellt. Dabei wird neben der steigenden Tendenz der Anmeldungen auch der Fokus Yinglis dargestellt.</p> 
<p>Bis 1998 meldete das Unternehmen keine international gültigen Schutzrechte an, seit 1998 meldete Yingli einige wenige Patente und Gebrauchsmuster in Australien an. Weltweit gültige Schutzrechte meldete Yingli seit 1998 an, ihr Anteil an den gesamten Anmeldungen ist allerdings sehr gering.</p>

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<p>Ganz im Gegensatz zu den Trademarks (nächste Abbildung), welche das Unternehmen nicht nur national, sondern auch international, hält. Mit Trademarks kann man Markennamen und –logos schützen lassen. Auch hierbei fällt auf, dass das Hauptaugenmerk Yinglis auf China gerichtet ist. Alleine in der Volksrepublik meldete das Unternehmen 641 Trademarks an. International meldete Yingli in den USA und in Mexiko die meisten Trademarks an, was aber im Vergleich zu den gesamten Anmeldungen nur einen Bruchteil ausmacht. Außerdem hat Yingli beispielsweise seinen Firmennamen und diverse damit verbundene Markennamen in Australien, Kolumbien und in Frankreich schützen lassen. Zusätzlich hat das Unternehmen acht europaweit geltende Trademarks angemeldet.</p>

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<div class="toggle" style="background-position:left 12px;"><span>References</span></div><div class="toggle_content" style="display: none;"><div class="tc"> 
<ul>
<li>Yingli Solar (2011). <a href="http://www.yinglisolar.com/de/" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>Wikipedia (2011). Yingli Green Energy. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yingli_Green_Energy" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>Wikipedia (2011). Yingli. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Yingli" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>Bank Sarasin (2011). Nachhaltigkeitsstudie der Bank Sarasin zur Solarindustrie <a href="http://www.sarasin.de/internet/iede/index_iede/about_us_iede/about_us_media_relations_iede/about_us_news_iede.htm?selectedYear=2011&#038;selectedMonth=11" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>Produktion (2011). Solarunternehmen Yingli plant keine Übernahmen. <a href="http://www.produktion.de/clean-tech/solarunternehmen-yingli-plant-keine-uebernahmen/" target="_blank">Link</a>.</li>
Solarfirmen (2011). Die zehn größten Zellenhersteller 2010. <a href="http://solarfirmen.com/content/die-zehn-gr%C3%B6%C3%9Ften-solarzellenhersteller-2010" target="_blank">Link</a>.</li>
</ul>
</div></div>

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		</item>
		<item>
		<title>LDK Solar: Vielfältige Produkte im Bereich Photovoltaik</title>
		<link>http://www.chinese-champions.de/company/ldk-solar</link>
		<comments>http://www.chinese-champions.de/company/ldk-solar#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 09:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>

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		<description><![CDATA[LDK Solar: Abdeckung der gesamten Wertschöpfungskette bei Photovoltaikanlagen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<h1 style="padding-bottom: 15px;">LDK Solar: Abdeckung der gesamten Wertschöpfungskette bei Photovoltaikanlagen</h1>
<div class="wrapper-default" style="width:582px;"><div class="shortslider slider-4062" style="width:582px;height:340px;"><div class="items">
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		<div id="id3641">
			<ul class="short-tabs">
				<li><a href="#"><span>Unternehmen</span></a></li><li><a href="#"><span>Expansion</span></a></li><li><a href="#"><span>Wachstum</span></a></li><li><a href="#"><span>F&amp;E, Patente, Trademarks</span></a></li>
			</ul>
			<div class="panes">
				
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<h2>Vertikale Integration der Unternehmensprozesse als Erfolgsfaktor</h2>
<blockquote class="right">LDK Solar hat bei Solar-Wafern einen weltweiten Marktanteil von ca. 20%. <div class="a"></div></blockquote>

LDK Solar Corporation Ltd. wurde 2005 von Xiaofeng Peng gegründet. Der Firmenhauptsitz befindet sich in Xinyu, in der ostchinesischen Provinz Jiangxi. Der Firmengründer und CEO Xiaofeng Peng erkannte frühzeitig das Potential des zukunftsträchtigen Marktes und gründete das erste chinesische Unternehmen, das Solarwafer herstellt, mit EUR 22,6 Mio. seines Privatvermögens. Heute ist LDK Solar der weltweit größte Hersteller von Solarwafern und ist seit 2007 an der New Yorker Börse notiert.

Solarwafer sind zur Produktion von Solarzellen und -modulen notwendig und für LDK die Haupteinnahmequelle. Das Unternehmen hat bei Wafern einen weltweiten Marktanteil von ca. 20% . Neben Solarwafern produziert LDK auch Ingots und die chemischen Grundstoffe Silicium, Polysilicium und Silangas, die zur Produktion von Wafern notwendig sind. Seit 2009 umfasst die Produktpalette LDKs auch Photovoltaikzellen und -module. LDK Solar verfolgt, genau wie Yingli Solar, die Strategie zur vertikalen Integration von Firmenprozessen entlang der Wertschöpfungskette, was ein großer Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Solarherstellern ist. Im Jahr 2010 nimmt LDK Solar mit einer Produktionskapazität von 910 MW den neunten Platz unter den größten Photovoltaikherstellern der Welt ein. Im selben Jahr konnte das Unternehmen eine Umsatzsteigerung von 129% im Vergleich zum Vorjahr erzielen. Nachdem 2009 das Unternehmen sehr unter der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise litt, entspannte sich 2010 die gesamte Lage wieder und LDK Solar schrieb schwarze Zahlen.

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<h2>Internationaler Erfolg als Zulieferer für Photovoltaikhersteller</h2>
Solarwafer sind für die Produktion von Photovoltaikzellen und -modulen notwendig. LDK Solar liefert diese Bauteile an nationale und internationale Photovoltaikzellenhersteller, mit denen LDK Solar langfristige Lieferbeziehungen unterhält. Zu den Kunden LDKs zählen unter anderem die Photovoltaik-Hersteller Solarfun aus China und Q-Cells aus Deutschland, der amerikanische Mischkonzern GE und das südkoreanische Industriekonglomerat Hyundai.

In der Unternehmensstrategie LDKs spielt der Aufbau langfristiger Partnerschaften mit globalen Kunden eine wichtige Rolle. Um seine Kundenbeziehungen zu intensivieren und stets in Kundennähe zu sein, hat LDK Solar Tochterunternehmen in Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich, Großbritannien und den USA mit Vertriebs-, Marketing- und Kundenservicebüros.

<blockquote class="right">Hauptabsatzmarkt für LDK Solar ist China, gefolgt von Deutschland. <div class="a"></div></blockquote>

Der Hauptabsatzmarkt ist nach wie vor der chinesische Markt, mit einer Umsatzbeteiligung von ca. 35% im Jahre 2010, gefolgt von Deutschland mit etwa 20% und dem europäischen Absatzmarkt ohne Deutschland. Angesichts ihrer Wichtigkeit sollen der Absatz von Produkten außerhalb Chinas auch zukünftig gefördert und ausgebaut werden.

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<h2>Zukäufe statt Kooperationen und Joint Ventures</h2>
In den kommenden Jahren strebt LDK Solar enormes Wachstum an. Das Ziel bis 2014 ist es, die gesamte Produktionskapazität zu verdreifachen, um die Marktposition weiter auszubauen und dem bis 2015 erwarteten Marktwachstum von 33% gerecht zu werden. Der Erfolg der Produkte basiert auf dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und der hohen Produktqualität. Um dies den Kunden weiterhin anbieten zu können, muss China Hauptproduktionsstandort bleiben. Deshalb beinhaltet die Wachstumsstrategie von LDK Solar kaum internationale Kooperationen, Joint Ventures und Firmenübernahmen. Einige Ausnahmen werden im Folgenden genauer betrachtet:

Im Jahre 2010 übernahm LDK Solar für EUR 16,2 Mio. die Produktionsstätte für Photovoltaikzellen und -module von Best Solar Co. Ltd., um die Produktionskapazität in China zu steigern.

Im Frühjahr 2011 übernahm LDK Solar 70% der Firmenanteile des amerikanischen Photovoltaik-Hersteller Solar Power Inc. für EUR 24,8 Mio. und konnte dadurch seine Position auf dem amerikanischen Markt ausbauen.

Zusätzlich ging LDK Solar im Jahre 2011 eine Kooperation mit dem kanadischen Solarmodulehersteller OSM Solarform Corp. ein, zur Produktion von Photovoltaikzellen und -modulen mit einer Gesamtkapazität von 20MW im kanadischen Ontario.

Im Januar 2012 machte LDK Solar mit der Übernahme der Konstanzer Solarfirma Sunways Schlagzeilen. Sunways war durch die Solarkrise angeschlagen und hatte im letzten Jahr mit dem enormen Preisverfall und der internationalen Konkurrenz zu kämpfen. Sunways stellt hauptsächlich Wechselrichter her, die zur Einspeisung der durch Photovoltaikanlagen gewonnenen Energie ins Netz notwendig sind. Die Wechselrichter ergänzen die Produktpalette von LDK Solar perfekt, da das Unternehmen einen vollständig vertikal integrierten Wertschöpfungsprozess anstrebt. LDK Solar kann nun die gesamte Solarpalette, von der Gewinnung chemischer Grundstoffe über die Produktion von Solarmodulen bis hin zur Einspeisung ins Netz, abdecken. Das Schließen von Technologielücken und der Austausch von Know-how waren die hauptsächlichen Motive von LDK Solar für den Kauf von Sunways. Außerdem erhofft sich LDK Solar durch die im Premiumsegment angesiedelte Eigenmarke Sunways Zugang zu einem neuen Marktsegment.

Wie bereits erwähnt, spielen internationale Akquisitionen und Kooperationen in der Wachstumsstrategie von LDK Solar keine bedeutende Rolle, ganz im Gegensatz zum organischen Wachstum in China. Bei den Investitionen und Wachstumsplänen sind für LDK besonders die vorgelagerten Produktionsprozesse interessant. In diesen Produktionsprozessen werden Grundstoffe und -elemente hergestellt, die für die Produktion von Solarwafern notwendig sind.

So investierte LDK im Jahre 2009 in den Aufbau einer weiteren Anlage zur Siliziumproduktion und 2011 in den Aufbau einer Silangas-Anlage im Werk in Xinyu.

Insgesamt hat LDK Solar noch vier Werke zur Produktion von Solarwafern in China und seit 2010 ein neues Werk zur Produktion von Photovoltaikzellen und -modulen in Hefei in China.

</div>
<div>
<h2>Innovative Produkte durch Kooperationen mit Universitäten</h2>
LDK Solar betreibt ein großes F&#038;E-Zentrum im Firmenhauptsitz im Xinyu Hi-Tech Industrial Park und legt viel Wert auf F&#038;E-Aktivitäten; deshalb unterhält LDK seit 2005 eine gemeinsame F&#038;E-Einrichtung mit der Shanghai Jiaotong University und seit 2007 ein gemeinsames F&#038;E-Labor mit der Universität von Nanchang. Die Forschungsschwerpunkte umfassen nicht nur die Entwicklung innovativer Produkte, sondern auch die Optimierung aller Produktionsprozesse, wodurch eine Effizienzsteigerung in der Produktion erreicht werden kann.

Im Jahre 2010 erhielt LDK Solar bei der 12. Verleihung des China Patent Award den Excellence Award für die Weiterentwicklung der Ingots-Produktion. Bis zum Jahre 2011 hat LDK Solar nach eigenen Angaben insgesamt 61 Patente angemeldet, davon 53 in China. Auch Markenname und -logos hat sich das Unternehmen mit so genannten Trademarks schützen lassen. Die nachfolgende Abbildung zeigt die geographische Verteilung der Trademarkanmeldungen von LDK Solar: Dabei fällt auf, dass das Unternehmen bisher hauptsächlich Trademarks in China und in Japan anmeldete und nur vereinzelt auf dem amerikanischen und europäischen Kontinent.

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<div class="toggle" style="background-position:left 12px;"><span>References</span></div><div class="toggle_content" style="display: none;"><div class="tc">
<ul>
	<li>Wikipedia (2011). LDK Solar Co Ltd.. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/LDK_Solar_Co" target="_blank">Link</a>.</li>
	<li>Wikipedia (2011). LDK Solar. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/LDK_Solar" target="_blank">Link</a>.</li>
	<li>LDK Solar (2011). <a href="http://www.ldksolar.com/">Link</a>.</li>
	<li>Solar Server (2010). Neue Sarasin-Studie zur Solarindustrie: Erstarkte Nachfrage am Markt, Profitabilität der Photovoltaik-Branche deutlich gesunken. <a href="http://www.solarserver.de/solar-magazin/nachrichten/aktuelles/kw47/neue-sarasin-studie-zur-solarindustrie-erstarkte-nachfrage-am-markt-profitabilitaet-der-photovoltaik-branche-deutlich-gesunken.html" target="_blank">Link</a>.</li>
	<li>IT Times (2011). LDK Solar erschlißt sich neue Regionen in Kanada. <a href="http://www.it-times.de/news/nachricht/datum/2011/12/02/ldk-solar-erschliesst-sich-neue-regionen-in-kanada/">Link</a>.</li>
	<li>Financial Times Deutschland (2012). Chinesen schnappen sich Solar-Expertise. <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:sunways-kauf-chinesen-schnappen-sich-solar-expertise/60152011.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=/">Link</a>.</li>
</ul>
</div></div>

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		<item>
		<title>Suntech Power: Sponsor von TSG 1899 Hoffenheim</title>
		<link>http://www.chinese-champions.de/company/suntech-power</link>
		<comments>http://www.chinese-champions.de/company/suntech-power#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 09:02:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>

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		<description><![CDATA[Suntech Power: Sponsor von TSG 1899 Hoffenheim]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<h1 style="padding-bottom: 15px;">Suntech Power: Sponsor von TSG 1899 Hoffenheim</h1>
<div class="wrapper-default" style="width:582px;"><div class="shortslider slider-8180" style="width:582px;height:340px;"><div class="items">
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		<div id="id8034">
			<ul class="short-tabs">
				<li><a href="#"><span>Unternehmen</span></a></li><li><a href="#"><span>Expansion</span></a></li><li><a href="#"><span>Wachstum</span></a></li><li><a href="#"><span>F&amp;E, Patente, Trademarks</span></a></li>
			</ul>
			<div class="panes">
				
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<h2>Suntech Power, die weltweite Nr.1 unter den Solarherstellern</h2>
Suntech Power wurde 2001 von dem bekannten Solarwissenschaftler Dr. Zengrong Shi gegründet und wurde bereits 4 Jahre später, als erstes privates Unternehmen mit Sitz in China, an der New Yorker Börse notiert. Heute ist Suntech der weltweit größte Produzent von Photovoltaikzellen und -modulen aus kristallinem Silizium. Die Photovoltaikmodule zur umweltfreundlichen Stromerzeugung werden sowohl auf den Dächern von Wohnhäusern als auch in Solarkraftwerken verwendet. Das Unternehmen hat seit seiner Gründung mehr als 15 Mio. Photovoltaikmodule mit einer Gesamtkapazität von über 4 GW an mehr als 1.000 Kunden in über 80 Länder verkauft.

<blockquote class="right">2010 belegte Suntech den 1. Platz unter den Global Top Ten Solar Cell Manufacturer. <div class="a"></div></blockquote>

Mit einer Produktionskapazität von 1.585 MW belegte Suntech 2010 Platz eins unter den Global Top Ten Solar Cell Manufacturer, vor chinesischen Konkurrenten wie <a href="/company/yingli">Yingli Green Energy</a> (vierter Platz) und <a href="/company/ldk-solar">LDK Solar</a>.

<blockquote class="left">Der Wettbewerbsdruck in der Solarbranche nimmt zu. <div class="a"></div></blockquote>

Im Geschäftsjahr 2011 sind der Umsatz und Gewinn des Unternehmens eingebrochen. Suntech musste den prognostizierten Gewinn (zwischen EUR 2,4-2,6 Mrd.) auf etwa EUR 2,3 Mrd. korrigieren. Daran sei, so der Gründer und Vorstandsvorsitzende Dr. Zengrong Shi, der rasante Preisverfall in der Solarbranche verantwortlich, der aus dem verschärften Wettbewerb zwischen den Photovoltaikzellenherstellern resultiert. Unter diesem Preiskampf, der vor allem durch den Wettbewerb unter den chinesischen Anbietern entsteht, leidet inzwischen die Solarbranche weltweit. Deshalb ist die stagnierende Entwicklung Suntech Powers im Einklang mit dem in der Solarbranche vorherrschenden Trend.

</div>
<div>
<h2>80% des Umsatzes werden im Ausland erzielt</h2>
Das langfristige Unternehmensziel von Suntech Power ist es, Solarenergie weltweit und so schnell wie möglich zur wichtigsten Energiequelle zu machen. Bei der Internationalisierung setzt das Unternehmen vor allem auf sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis: Durch die kostengünstige Produktion in China und die Skaleneffekte kann Suntech Power auf dem nationalen und internationalen Markt konkurrenzfähig agieren. Jedoch überzeugen die Produkte nicht nur durch ihren niedrigen Preis, sondern auch durch ihre hohe Qualität. In der Produktion werden die Photovoltaikzellen und -module 52 Tests und Kontrollen unterzogen, damit sie den hohen internationalen Qualitätsstandards genügen und für den internationalen Handel notwendige Zertifikate wie beispielsweise das Prüfsiegel des TÜV Rheinland bekommen. Die Produkte von Suntech Power sind zusätzlich mit einer Garantie von 25 Jahren ausgestattet.

<blockquote class="right">Hauptabsatzmarkt ist Europa, gefolgt von den USA. <div class="a"></div></blockquote>

Der Exportmarkt spielt für Suntech Power eine große Rolle, wie die erwartete regionale Verteilung des Umsatzes im Jahr 2011 zeigt. Dabei entfallen ca. 50% des gesamten Umsatzes auf den europäischen Markt, 20% auf den amerikanischen und rund 30% auf den restlichen Markt, wobei China zu zwei Dritteln dazu beiträgt. Im dritten Quartal 2011 war Deutschland der am stärksten vertretene Absatzmarkt in Europa. Insgesamt wird hieraus die Signifikanz der internationalen Märkte im Vergleich zum heimischen chinesischen Absatzmarkt deutlich.

Bisher hat Solartech Power seit der Gründung 15 Mio. Solarmodule in über 80 Länder der Welt exportiert. Das Unternehmen hat 13 Niederlassungen und drei regionale Unternehmenszentralen weltweit (Wuxi, China; Schaffhausen, Schweiz; San Francisco, CA, USA). Die Produktion der Photovoltaikzellen und -module findet überwiegend in China statt. 80% der Gesamtkapazität werden in den sechs Werken in China gefertigt, um die Kostenvorteile des Niedriglohnlandes China auszunutzen. Drei davon konzentrieren sich auf die Entwicklung und Produktion von Solarwafern und ein Werk auf die Entwicklung und Fertigung von Produktionsanlagen. Im Ausland betreibt Suntech Power nur eine Fertigungsanlage in Arizona, USA und ein F&#038;E-Zentrum in Australien.

<blockquote class="left">Suntech Power ist an Großprojekten auf der ganzen Welt beteiligt. <div class="a"></div></blockquote>

Suntech Power ist an vielen Großprojekten auf der ganzen Welt beteiligt: So baute das Unternehmen beispielsweise eine Solarkraftanlage in der Nellis Air Force Base in Nevada, USA auf und stattete die Dächer der neuen Messe Stuttgart mit Photovoltaikmodulen aus. Für das Rathaus der australischen Stadt Sydney lieferte Suntech Power genauso Solarmodule wie für das Olympiastadion in Peking.

Um den Bekanntheitsgrad des Unternehmens in Deutschland, dem größten europäischen Absatzmarkt, weiter zu steigern, ist Suntech Power der Haupt- und Trikotsponsor des Fußballbundesligisten TSG 1899 Hoffenheim in der Bundesligasaison 2011/12.

</div>
<div>
<h2>Suntech Power setzt auf organisches Wachstum in China</h2>
Der internationale Absatzmarkt ist für die Chinesen von großer Bedeutung, rund 80% des gesamten Umsatzes werden im Ausland erzielt. Suntech Power konnte sich mit seinem enormen Preis-Leistungs-Verhältnis und der hohen Produktqualität von Anfang an auf dem internationalen Absatzmarkt behaupten. Deshalb spielen beim internationalen Wachstum Joint Ventures, Kooperationen und Akquisitionen nur eine untergeordnete Rolle.

Die wichtigsten Märkte für Suntech Power sind in Europa Deutschland und in Asien, neben China und Japan. Bereits 2006 übernahm Suntech Power einen japanischen Photovoltaikzellenhersteller, der Baumaterial mit integrierten Photovoltaikzellen produziert.

In Deutschland übernahm Suntech Power Unternehmens das baden-württembergischen Unternehmen KSL-Kuttler Automation Systems GmbH im Jahre 2008.

</div>
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<h2>Neuer Wirkungsgradrekord durch umfangreiche F&amp;E-Aktivitäten</h2>
Beim internationalen Erfolg von Suntech Power spielt die ausgereifte Technik der Photovoltaikmodule eine bedeutende Rolle. Deshalb investierte das Unternehmen von Jahr zu Jahr auch mehr in F&amp;E-Einrichtungen und -Aktivitäten. Das F&amp;E-Team umfasst mehr als 450 Fachleute, die für die Entwicklung neuer Produkte und Technologien verantwortlich sind. So gelang es den Forschern des Unternehmens 2009 einen neuen Wirkungsgradrekord für Photovoltaikzellen aufzustellen.

Das Ergebnis der umfangreichen F&amp;E-Aktivitäten sind, nach eigenen Angaben des Unternehmens, bis zum Jahre 2010 ca. 145 Patente, die das Unternehmen hält und 314 noch ausstehende Patentanmeldungen. So meldete Suntech Power bis zum Jahre 2003 nur vereinzelt Patente oder Gebrauchsmuster an, danach stiegen die Anmeldungszahlen stark an. Dabei fällt besonders auf, dass das Unternehmen in den Jahren 2006 und 2007 verstärkt Patente angemeldet hat. Patente sind im Vergleich zu Gebrauchsmustern zeit-, kosten- und vor allem forschungsintensiver. Der Schutz von Patenten ist jedoch auch umfangreicher und langanhaltender als der von Gebrauchsmustern.

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Suntech Power ist ein großer Hersteller für Photovoltaikzellen und -module. Deshalb hat das Unternehmen auch die meisten Patente und Gebrauchsmuster im Bereich „Elektrische Geräte, Engineering und Energie“ angemeldet, wobei die Anzahl an Gebrauchsmustern die der Patente weit überragt. Im Bereich „Handling und Printing“ hingegen meldete das Unternehmen nur vereinzelt Gebrauchsmuster an, dafür aber viele Patente. Des Weiteren meldete Suntech Power Gebrauchsmuster in den Bereichen „Civil Engineering, Bau und Minenbau“, im Bereich „Analyse-, Mess- und Kontrolltechnik“ und im Bereich „Mechanische Bauteile“ an.

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Die folgende Abbildung zeigt die regionale Verteilung der bis 2007 angemeldeten Schutzrechte. Dabei ist deutlich die internationale Ausrichtung des Unternehmens seit 2003 zu erkennen. Suntech Power meldete im Zeitraum 2003-2007 zwar nach wie vor am meisten Schutzrechte in China an, jedoch haben die Schutzrechte, die im Ausland gelten, bereits einen Anteil von knapp 35%. Die meisten dieser Schutzrechte gelten dabei welt- oder europaweit.

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Darüber hinaus hält Suntech Power nach eigenen Angaben ca. 400 Trademarks weltweit, unter anderem in Europa, Australien, Neuseeland, Indien, Japan, Südkorea, UAE, Israel und Südafrika.

Das folgende Schaubild stellt die geographische Verteilung dieser Trademarks dar. Es zeigt, dass Suntech Power hauptsächlich auf dem asiatischen Markt Markenschutz angemeldet hat, dabei insbesondere in China, Indien und Japan. Auch in den USA hat das Unternehmen über 60 Trademarks angemeldet. Im Gegensatz zu vielen anderen chinesischen Unternehmen, welche bei ihrer Internationalisierung nach der „Bottom-Up“-Strategie vorgehen, hat der südamerikanische Markt für Suntech Power nur eine vergleichsweise geringe Bedeutung. Das Unternehmen meldete in Südamerika nur in Brasilien und in Argentinien Trademarks an. In Europa, dem wichtigsten Markt Suntechs, meldete das Unternehmen 25 europaweite Trademarks an und nur wenige länderspezifische Trademarks.

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</div>

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<div class="toggle" style="background-position:left 12px;"><span>References</span></div><div class="toggle_content" style="display: none;"><div class="tc">
<ul>
	<li>Suntech Power (2011). <a href="http://eu.suntech-power.com/index.php?lang=de" target="_blank">Link</a>.</li>
	<li>Wikipedia (2011). Suntech Power. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Suntech_Power" target="_blank">Link</a>.</li>
	<li>Wikipedia (2011). Suntech Power. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Suntech_Power" target="_blank">Link</a>.</li>
	<li>Aktiencheck (2011). Suntech Power Holdings meldet Verluste. <a href="http://www.aktiencheck.de/analysen/Artikel-Suntech_Power_Holdings_meldet_Verlust-3987901" target="_blank">Link</a>.</li>
	<li>Solarfirmen (2011). Die zehn größten Zellenhersteller 2010. <a href="http://solarfirmen.com/content/die-zehn-gr%C3%B6%C3%9Ften-solarzellenhersteller-2010" target="_blank">Link</a>.</li>
</ul>
</div></div>

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		<item>
		<title>BYD: Der Traum vom Elektro-Automobil</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 09:01:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Automotive]]></category>

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		<description><![CDATA[BYD: Der Traum vom Elektroautomobil]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[

<h1 style="padding-bottom: 15px;">BYD: Der Traum vom Elektroautomobil</h1>

<div class="wrapper-default" style="width:582px;"><div class="shortslider slider-6792" style="width:582px;height:340px;"><div class="items">
<div class="item"><div><img class="slideimg" src="http://www.chinese-champions.de/wordpress/wp-content/uploads/BYD_Folie1.jpg" alt=""/></div></div>
<div class="item"><div><img class="slideimg" src="http://www.chinese-champions.de/wordpress/wp-content/uploads/BYD_Folie2.jpg" alt=""/></div></div>
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</div></div><ul class="tabs-dots mt10 tabs-slider-6792 none"></ul><span class="pt10 fr"><button class="nextbutton next6792"><span><span>Next &gt;</span></span></button></span>
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		<div id="id4492">
			<ul class="short-tabs">
				<li><a href="#"><span>Unternehmen</span></a></li><li><a href="#"><span>Expansion</span></a></li><li><a href="#"><span>Wachstum</span></a></li><li><a href="#"><span>F&#038;E, Patente, Trademarks</span></a></li>
			</ul>
			<div class="panes">
				
<div>

<h2>BYD fährt zweigleisig</h2>

<blockquote class="right">Der Absatzmarkt für Batterien und Akkus wächst jedes Jahr um ca. 6%. <div class="a"></div></blockquote>
<p>Die BYD (Build your dreams) Company Ltd. wurde 1995 von Wang Chuanfu in Shenzhen gegründet und ist der weltweit größte Batterie- und Akkuhersteller. Bis 2003 stellte BYD nur Batterien her. Dabei hat sich das Unternehmen vor allem auf Lithium-Ion-, Nickel-Kadmium- und Nickel-Metallhydrid-Batterien spezialisiert. Der Absatzmarkt für Batterien und Akkus wächst jedes Jahr um ca. 6%,  da ständig neue technische Geräte auf den Markt kommen, deren Funktion von Batterien und Akkus abhängig ist. Die Akkus von BYD werden beispielsweise in Handys, Digitalkameras und Laptops eingesetzt. Seit 2002 ist BYD an der Börse in Hongkong gelistet. Im Jahr 2008 kaufte die MidAmerican Energy Holdings, ein Tochterunternehmen von Berkshire Hathaway Inc. des amerikanischen Großinvestors Warren Buffet, für EUR 173 Mio. 10% der Firmenanteile der BYD Co. Ltd.</p> 
<blockquote class="left">Elektrofahrzeuge als der Schlüssel zum Erfolg. <div class="a"></div></blockquote>
<p>Mit dem Kauf des chinesischen Automobilherstellers Qinchuan Automobile im Jahre 2003 erweiterte BYD seine Produktpalette um den Bereich Automobile. Um die PKW-Sparte von BYD kümmerte sich von nun an das eigens dafür gegründete Tochterunternehmen BYD Automobile Co. Ltd. mit Produktionsstätten in Xi`an und Peking. Dieser Kauf war ein strategischer Schachzug des CEO und Firmengründer Wang Chuanfu, der davon überzeugt ist, dass alternative Fahrzeugantriebe, insbesondere Elektrofahrzeuge, der Schlüssel zum Erfolg sind.</p>   <p>Bisher sind die Fahrzeuge der Marke BYD in Europa häufig nur dafür bekannt, dass sie den Fahrzeugen großer westlicher Automobilkonzerne zum Verwechseln ähneln. So sieht zum Beispiel der BYD F8 einem Mercedes CLK sehr ähnlich. Das erste Firmen-Logo auf den BYD-Fahrzeugen sah auf den ersten Blick wie das BMW-Logo aus und BYD musste daraufhin sein Logo ändern.</p>
<blockquote class="right">Das Ziel des Unternehmens ist es, bis zum Jahr 2025 9 Mio. Elektrofahrzeuge zu verkaufen. <div class="a"></div></blockquote>
<p>Das langfristige Ziel des Unternehmens ist es, bis zum Jahre 2025 9 Mio. Elektrofahrzeuge zu verkaufen.  Die für das Jahr 2011 prognostizierten Verkaufszahlen konnte BYD nicht bestätigen. In den ersten 3 Quartalen verkaufte BYD 94.024 Fahrzeuge, was einem Zuwachs von 9,1% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Trotz allem musste das Unternehmen in diesem Zeitraum einen Gewinnrückgang hinnehmen. Die Prognosen für das kommende Jahr sind jedoch recht positiv, da die chinesische Regierung ab 2012 Fahrzeuge mit alternativen umweltfreundlichen Antrieben fördert, indem auf diese Fahrzeuge weniger oder gar keine PKW-Steuer entfällt. Dadurch rechnet BYD zukünftig weiterhin mit steigenden Absatzzahlen bei den Elektroautomobilen. Trotzdem hat das Unternehmen Ende 2011 bekannt gegeben, in Zukunft in den höheren Fahrzeugklassen auf PKW mit Verbrennungsmotoren zu setzen.</p>


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<div>

<h2>Export von Batterien weltweit</h2>

<p>Bisher trägt das Geschäft mit Batterien und Akkus den größten Teil zum Umsatz bei. Bis ins Jahr 2006 hat das Unternehmen mit seiner Automobilsparte nur rote Zahlen geschrieben. Um im Bereich Batterien und Akkus weiterhin international erfolgreich zu sein, kostet BYD die Vorteile des Produktionsstandortes China (Werke in Shenzhen, Shanghai, Huizhou und Shanxi) voll aus. Zu den kostengünstigen Produktionsbedingungen kommt auch noch das hohe Lithium-Vorkommen in China. Somit ist es BYD möglich, Lithium-Ionen-Batterien zu fertigen, die den Preis japanischer Konkurrenten um 30-40% unterbieten. Im Wettbewerb mit den zweit- und drittgrößten Batterieherstellern, den japanischen Unternehmen Sanyo und Sony, ist dies ein großer Wettbewerbsvorteil.</p>
<p>Zu den Großkunden BYDs zählen viele weltweit bekannte Unternehmen, wie beispielsweise der amerikanische Handyhersteller Motorola, der japanische Elektronikkonzern Kyocera und die deutsche Robert Bosch GmbH. Um immer in kundennähe zu sein, hat BYD Niederlassungen in den USA (Elk Grove Village und San Francisco), Taiwan, Korea, Japan und den Niederlanden. Für die Zukunft plant BYD einen zusätzlichen Firmensitz  in Los Angeles.</p>
<blockquote class="right">Bei der Internationalisierung der Automobil-Sparte orientiert sich BYD an den Erfahrungen von Geely und Chery. <div class="a"></div></blockquote>
<p>Bei der Internationalisierung der PKW-Sparte orientiert sich BYD hauptsächlich an den Erfahrungen der chinesischen Konkurrenten Geely und Chery. Jedoch ist die noch sehr junge Automobilsparte BYDs noch nicht sehr exportstark. Bisher hat BYD nur Exportbeziehungen nach Portugal, Malaysia, Angola, Bahrain, Russland und in die Republik Kap Verde, sowie in die Dominikanische Republik.</p>
<p>BYD muss sich nicht nur auf dem internationalen Automobilmarkt  durchsetzen, sondern auch sich national gegen die zahlreichen anderen chinesischen Automobilhersteller (Geely, Chery, FAW, SAIC) behaupten. Dabei setzt BYD auf die Konzentration seiner Kernkompetenzen im Bereich Elektrofahrzeuge. Trotzdem führt der Konkurrenzkampf zu einer Preisschlacht im Billigsegment, wo sich gerade die chinesischen Automobilhersteller auf dem heimischen Markt gegenseitig unterbieten.</p>
<blockquote class="left"> <div class="a"></div></blockquote>
<p>In Europa ist das Unternehmen BYD bisher weder als Batterie- und Akkuhersteller noch als Automobilhersteller präsent. Jedoch plant das Unternehmen sein Elektrofahrzeug e6 ab 2012 in Europa, Israel und den USA zu verkaufen.</p>


</div>
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<h2>Die Übernahme von Qinchuan – Ein Meilenstein in der Firmengeschichte</h2>

<p>Die Übernahme des chinesischen Automobilbauers Qinchuan Automobile im Jahre 2003 war der erste Schritt auf dem Weg zum Elektrofahrzeughersteller und ein Meilenstein in der Firmengeschichte. Der CEO Wang Chuanfu sieht in diesem Bereich die große Chance des internationalen Durchbruchs. Da BYD der Weltmarktführer für Batterien ist und das notwendige Know-how mitbringt, sieht Wang Chuanfu darin einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Automobilherstellern, denn die Leistungsfähigkeit eines Elektroautos hängt alleine von der Qualität der Batterien ab.</p>
<p>Um Fahrzeuge der Marke BYD im Ausland zu vertreiben, ging BYD verschiedene Kooperationen mit regionalen Unternehmen ein. In Portugal ging das Unternehmen ein Joint Venture mit dem größten portugiesischen Automobilhändler, der Hipogest Group, ein.</p> 
<p>Im Jahre 2005 ging BYD eine Kooperation mit dem malaysischen Firma LM-Star Autoworld ein, um die PKW nach Südostasien zu exportieren.</p>
<p>Um Fahrzeuge auf dem russischen Automobilmarkt zu verkaufen ging BYD 2010 ein Joint Venture mit der russischen Automobilfabrik TagAZ ein. BYD exportiert die PKW als SKD (Semi-Knocked-Down)-Kits nach Russland, wo sie nur noch endmontiert werden.</p>
<p>Auch der Volkswagen-Konzern zeigte sich im Jahre 2009 sehr interessiert an einer Kooperation mit BYD, um Hybrid- und Elektroantriebe zu erforschen. Jedoch blieb diese Kooperation bisher ergebnislos, ganz im Gegensatz zum Joint Venture zwischen Daimler und BYD.</p>
<p>Aus einem Joint Venture mit Daimler ging im Jahre 2010 das Unternehmen Shenzhen BYD Daimler Technology Company hervor. Das Gemeinschaftsunternehmen wurde speziell zur Entwicklung von Elektrofahrzeugen für den chinesischen Markt gegründet. Dabei bringt Daimler das Know-how eines renommierten Fahrzeugbauers mit und ist insbesondere für die Qualität und Sicherheit verantwortlich. BYD liefert das Expertenwissen für die Batterien. Bereits im nächsten Jahr soll das Konzept des Elektrofahrzeuges des vorgestellt werden, welches ab 2013 in China produziert und verkauft werden soll.</p>

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<h2>BYD überholt Apple im Bloomberg Tech Top 100 Ranking</h2>

<p>BYD ist Weltmarktführer im Bereich Batterien und Akkus. Um diese Position weiterhin zu halten, kann sich das Unternehmen nicht nur auf die Kostenvorteile durch den Produktionsstandort China verlassen, sondern muss seinen technischen Vorsprung durch Forschung ausbauen. BYD ist bekannt für seine Innovationen und den hohen Stellenwert von F&#038;E-Aktivitäten im Unternehmen. Im Bloomberg-Ranking Tech Top 100 im Jahre 2011 belegt BYD den ersten Platz und überholt damit sogar das amerikanische Unternehmen Apple, welches weltweit für seine innovativen Produkte bekannt ist.</p>
<p>BYD unterhält F&#038;E-Einrichtungen für seine Automobilsparte in Shanghai und Shenzhen und darüber hinaus ein College für Fahrzeugtechnik.</p>
<p>In der nachfolgenden Abbildung sind die jährlichen Schutzrechteanmeldungen BYDs dargestellt und es ist eine deutliche Steigerung von Jahr zu Jahr zu erkennen. Seit 2000 meldet BYD Schutzrechte zum Schutz von geistigem Eigentum an. Bis zum Jahr 2003 wurden nur vereinzelte Patente und Gebrauchsmuster angemeldet, danach nahmen die Anmeldungen sprunghaft zu. In den Jahren 2006 und 2007 wurden jeweils über 1000 Schutzrechte angemeldet, wovon knapp die Hälfte Patente (engl. patent) waren. Patente sind forschungs- und kostenintensiver als Gebrauchsmuster (engl. utility model), gewähren jedoch auch einen längeren und umfangreicheren Schutz von Erfindungen.</p>

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<p>In der folgenden Abbildung werden die oben beschriebenen Schutzrechteanmeldungen nach Technologiebereichen aufgeteilt. Die meisten Schutzrechte schützen Erfindungen im Bereich „Elektrische Geräte, Engineering und Energie“, gefolgt vom Bereich „Analyse-, Mess- und Kontrolltechnik“ und dem Bereich „Transport“. Da sich BYD hauptsächlich auf Batterien und jüngst auf Elektrofahrzeuge spezialisiert hat, sind diese Bereiche nicht besonders überraschend.</p>

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<p>Die nächste Abbildung verdeutlicht nochmals die enorme Zunahme von Schutzrechtanmeldungen in den letzten Jahren. Während im Zeitraum 1998-2002 insgesamt knapp 100 Schutzrechte angemeldet wurden, waren es im Zeitraum 2003-2007 bereits über 4000. Auch die geographische Verteilung dieser Schutzrechtanmeldungen lässt sich aus der folgenden Abbildung entnehmen. Es zeigt, dass BYD bisher bei den Schutzrechtanmeldungen den Fokus auf China richtet und nur wenige Schutzrechte im Ausland, vorrangig in den USA und in Deutschland, anmeldete. Außerdem meldete BYD bis 2007 nur ca. 100 welt- und europaweit geltende Schutzrechte an.</p>
 
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<p>Die Anmeldungszahlen von Trademarks weisen dagegen eine klare internationale Ausrichtung auf. Trademarks schützen keine Erfindungen, sondern Markennamen und -logos. BYD meldete insgesamt am meisten Trademarks auf dem heimischen chinesischen Markt an; gefolgt von Brasilien und Mexiko. In Asien meldete BYD insgesamt 362 Trademarks an, auf dem amerikanischen Kontinent 329. Auf dem amerikanischen Kontinent liegt das Hauptaugenmerk auf Brasilien, Mexiko und den USA. In Europa hingegen meldete BYD bisher nur wenige länderspezifische Trademarks an, dafür aber 29 europaweit geltende. Zudem hat sich BYD acht weltweite Trademarks schützen lassen.</p>

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<div class="toggle" style="background-position:left 12px;"><span>References</span></div><div class="toggle_content" style="display: none;"><div class="tc"> 
<ul>
<li>Fuchs, H.J. (2007). Die China AG-Zielmärkte und Strategien chinesischer Markenunternehmen in Deutschland und Europa.</li>
<li>Wikipedia (2011). BYD Auto. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BYD_Auto" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>Wikipedia (2011). BYD Company. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/BYD_Company" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>BYD (2011). <a href="http://www.byd.com.cn/views/home/indexe.htm">Link</a>.</li>
<li>elektroniknet (2011). Daimler-BYD-Joint-Venture bringt Konzeptfahrzeug im April. <a href="http://www.elektroniknet.de/automotive/news/article/84094/0/Daimler-BYD-Joint-Venture_bringt_Konzeptfahrzeug_im_April/">Link</a>.</li>
<li>Bloomberg Businessweek (2011). The Tech 100. <a href="http://www.businessweek.com/interactive_reports/it100_2010.html?chan=technology_special+report+--+tech+100_special+report+--+tech+100#methodology">Link</a>.</li>
<li>Finanznachrichten (2011). BYD steigert Quartalsgewinn um 582 Prozent. <a href="http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2011-10/21789931-byd-steigert-quartalsgewinn-um-582-prozent-127.htm">Link</a>.</li>
<li>Manager Magazin (2011). Daimlers Elektroauto-Pläne. <a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/0,2828,800502-2,00.html">Link</a>.</li>
<li>Welt online (2010). China will mit Elektroautos die Weltmärkte erobern. <a href="http://www.welt.de/motor/article6878600/China-will-mit-Elektroautos-die-Weltmaerkte-erobern.html">Link</a>.</li>
<li>China.org (2010). Top 500 Companies of China in 2011. <a href="http://www.china.org.cn/top10/2011-09/03/content_23345008_2.htm">Link</a>.</li>
</ul>
</div></div>

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		</item>
		<item>
		<title>SAIC: Gemeinsam mit VW auf der Vorfahrtsstraße</title>
		<link>http://www.chinese-champions.de/company/saic</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 11:51:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Automotive]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.chinese-champions.com/?p=225</guid>
		<description><![CDATA[SAIC: Mit VW auf der Vorfahrtsstraße]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[

<h1 style="padding-bottom: 15px;">SAIC: Mit VW auf der Vorfahrtsstraße</h1>

<div class="wrapper-default" style="width:582px;"><div class="shortslider slider-479" style="width:582px;height:340px;"><div class="items">
<div class="item"><div><img class="slideimg" src="http://www.chinese-champions.de/wordpress/wp-content/uploads/SAIC_Folie1.jpg" alt=""/></div></div>
<div class="item"><div><img class="slideimg" src="http://www.chinese-champions.de/wordpress/wp-content/uploads/SAIC_Folie2.jpg" alt=""/></div></div>
<div class="item"><div><img class="slideimg" src="http://www.chinese-champions.de/wordpress/wp-content/uploads/SAIC_Folie3.jpg" alt=""/></div></div>
<div class="item"><div><img class="slideimg" src="http://www.chinese-champions.de/wordpress/wp-content/uploads/SAIC_Folie4.jpg" alt=""/></div></div>
</div></div><ul class="tabs-dots mt10 tabs-slider-479 none"></ul><span class="pt10 fr"><button class="nextbutton next479"><span><span>Next &gt;</span></span></button></span>
		<div class="clear"><!-- --></div></div>
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		<div id="id336">
			<ul class="short-tabs">
				<li><a href="#"><span>Unternehmen</span></a></li><li><a href="#"><span>Expansion</span></a></li><li><a href="#"><span>Wachstum</span></a></li><li><a href="#"><span>F&#038;E, Patente, Trademarks</span></a></li>
			</ul>
			<div class="panes">
				
<div>

<h2>Immenses Wachstum des Produktionsvolumen</h2>

<p>Die Anfänge des Unternehmens liegen im Jahr 1955, in dem die Shanghai City Diesel Parts Manufacturing Company gegründet wurde. Die Automobilproduktion begann 1958 mit Autos der Marke Phoenix, ab 1964 liefen die PKW unter dem Namen Shanghai vom Band. Das jährliche Produktionsvolumen lag zu dieser Zeit bei 50 Einheiten. Nach verschiedenen Restrukturierungen und Zusammenschlüssen wurde der Name im Jahre 1990 in Shanghai Automotive Industry Corporation (SAIC) geändert. 1991 wurde dann die Produktion der eigenen Marke eingestellt, um sich auf die Herstellung anderer Fabrikate zu konzentrieren.</p>
<blockquote class="right">Seit 2004 ist SAIC durchgängig in der Fortune Global 500 Liste vertreten. <div class="a"></div></blockquote>
<p>Inzwischen ist SAIC der Autobauer mit dem höchsten Absatzvolumen in China, 2010 verkaufte das Unternehmen fast 2,3 Mio. PKW und 1,3 Mio. LKW und machte damit EUR 40,8 Mrd. Umsatz. Seit 2004 ist das Unternehmen durchgängig in der Fortune Global 500 Liste. Im Jahre 2011 verbesserte sich das Unternehmen national auf den 16. Rang, international belegte SAIC den 151. Platz (2010: 17. Platz national, 223. Platz international). Über 104.000 Mitarbeiter arbeiten für den Konzern, der zu 100% der Stadt Shanghai gehört.</p>
<p>Die Produktpalette von SAIC umfasst neben PKW, LKW und Bussen auch Autoteile. Vor allem das Tochterunternehmen HUAYU Automotive Systems Co Ltd., gegründet 1992, produziert diese Autoteile und ist in Shanghai an der Börse notiert.</p> 
<p>Das wichtigste Tochterunternehmen des Konzerns ist der Autohersteller SAIC Motor Co Ltd., der über 65.000 Mitarbeiter beschäftigt. Seit 1997 ist das Unternehmen an der Shanghaier Börse gelistet, die SAIC Group ist mit über 78% der Anteile der kontrollierende Mehrheitseigner.</p> 
<p>Seit 2006 produziert das Unternehmen auch wieder PKW einer eigenen Marke: 2010 wurden 88.000 PKW der Marke Roewe verkauft. Inzwischen werden fünf verschiedene Modelle angeboten. Angesichts der geplanten 120.000 Einheiten und 30 Modelle sind die Zahlen bisher aber hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Der Absatz soll durch Sponsoring und den Einsatz neuer Technologien vergrößert werden. Deshalb sponserte SAIC 2010 die Expo in Shanghai und stellte umweltfreundliche Autos zur Verfügung. Ab 2012 sollen die ersten Hybridautos der Marke Roewe auf den Markt kommen.</p>


</div>
<div>

<h2>Im Westen (fast) nichts Neues</h2>

<p>Die Internationalisierung des Unternehmens nimmt erst in den letzten Jahren nennenswerte Züge an. Zwar wurden in Südkorea schon Anteile an Daewoo und SsangYong gekauft, um ein globales Vertriebsnetzwerk aufzubauen und von den Technologien der Konzerne zu profitieren, genutzt wurden sie allerdings wenig. Seit SsangYong 2009 in Gläubigerschutz gefallen war, hat SAIC auch keine Kontrolle mehr über den Konzern.</p> 
<p>Seit 2002 exportiert SAIC Minivans aus dem Joint Venture mit GM und Wuling nach Südamerika, in den Mittleren Osten und nach Afrika, wobei dieses dann meist das Emblem des Joint Venture Partners GM tragen.</p>
<p>Auch die Modelle der eigenen Marke Roewe werden unter einem anderen Markenzeichen exportiert. Sowohl in Peru als auch in Chile laufen die Modelle unter dem Namen MG, importiert werden sie seit 2008 von SKBergè, das auch andere Marken (etwa SsangYong oder Maserati) in Lateinamerika vertreibt. In Weißrussland bietet SAIC seit 2009 Roewe-Modelle mit dem MG-Logo an; inzwischen sind dort fünf Modelle verfügbar.</p>
<blockquote class="right">Seit 2011 verkauft SAIC unter der Marke MG auch ein Model in England. <div class="a"></div></blockquote>
<p>Seit 2011 verkauft das Unternehmen unter der Marke MG auch ein Model in England. Die Fahrzeugeinzelteile des Modell MG 6 werden in China produziert und im Werk im englischen Longbridge bei Birmingham endmontiert, 3000 Stück sollen jährlich verkauft werden. Beim Euro NCAP Crashtest erreichte der chinesische Export beachtliche 4 Sterne. Vor wenigen Jahren noch waren andere PKW aus China, wie der Landwind oder der Brilliance BS6, beim Test durchgefallen. Die Markteinführung in anderen Länder, sowie neue Modelle, sollen folgen. Bis 2015 möchte SAIC 700.000 Einheiten in Europa absetzen.  
Nachdem sich SAIC mit Roewe das erste Mal mit einem eigenen PKW auf die ausländischen Märkte wagte, soll dieser Schritt auch mit einem Nutzfahrzeug gewagt werden. Dafür wurde im Jahr 2011 auf der Shanghai Auto Show der Maxus Datong V80 vorgestellt. Er basiert auf der Technik des LDV Maxus, die zeitgemäß ergänzt wurde. Die Rechte an der Basis und der Marke sowie die Produktionsgeräte kamen durch den Zusammenschluss mit Nanjing Automobile. International soll nun die Vertriebskette von LDV, einem britischen Van-Hersteller, der den Maxus erstmals herstellte und dessen Konkursmasse Nanjing Automobile übernommen hatte, genutzt werden, um die Fahrzeuge der Marke Maxus Datong zu vertreiben. In der Asien-Pazifik-Region kümmert sich das malaysische Unternehmen WestStar um den Vertrieb.</p>
<p>Außerdem bereitet SAIC zusammen mit GM den Eintritt in den indischen Markt vor, wo sie gemeinsam eine Fabrik aufbauen wollen. Danach sollen auch andere Märkte dieser Regionfolgen, etwa Malaysia, Thailand und Indonesien.</p>
<p>Aus dem Vorgehen bei der Internationalisierung ist deutlich abzulesen, dass SAIC eine „Bottom-Up“-Strategie verfolgt. Zuerst werden die eigenen Modelle in Schwellen- oder Entwicklungsländer exportiert, danach wagte das Unternehmen den Sprung nach Europa. Dass dabei zuerst Großbritannien mit der Marke MG ins Auge gefasst wurde, macht, angesichts des Ursprungs der Marke, bestimmt Sinn.</p>


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<h2>Kooperationen machen SAIC stark</h2>

<p>SAIC setzt bei seinem Wachstum stark auf Kooperationen mit ausländischen Herstellern und Firmenübernahmen. Dieses Konzept machte den Autobauer, der noch vor 40 Jahren eine Produktionskapazität von 50 Fahrzeugen im Jahr hatte, zum größten Automobilproduzenten Chinas; wegweisend war dabei die Kooperation, die SAIC im Jahre 1985 mit Volkswagen einging.</p>
<blockquote class="right">2009 lief bereits der fünfmillionste Volkswagen vom Band, der bei Shanghai-Volkswagen gebaut wurde. <div class="a"></div></blockquote>
<p>Das Joint Venture Shanghai Volkswagen produziert nicht nur Volkswagen- sondern auch Skoda-Fahrzeuge. 2009 lief bereits der fünfmillionste Volkswagen vom Band, der bei Shanghai-Volkswagen gebaut wurde. Insgesamt umfasst das Joint Venture vier Fahrzeugwerke, ein Motorenwerk sowie ein Technologie- und ein Designzentrum.</p> 
<p>Im Jahre 1997 startete SAIC ein Joint Venture mit dem amerikanischen Automobilkonzern General Motors (GM); ein Jahr später ging das erste Automobil daraus hervor, der Buick New Century. Das Gemeinschaftsunternehmen produziert außer Buick noch Fahrzeuge der Marken Chevrolet und Cadillac.</p>
<p>Seit 2002 haben GM, SAIC und Wuling Motors ein gemeinsames Joint Venture für den Bau von Minivans, die auch ins Ausland exportiert werden, zum Beispiel nach Afrika, Peru und in den Mittleren Osten.</p>
<p>Im selben Jahr kaufte sich SAIC mit 10% beim südkoreanischen Autobauer Daewoo ein. Es war der erste Schritt, den SAIC ins Ausland wagte. Der Konzern erhoffte sich, von der Technologie und der Vertriebsstruktur Daewoos und des anderen Eigentümers, GM, profitieren zu können. EUR 44,9 Mio. ließ sich das Unternehmen den Anteil kosten.</p>
<p>Im Jahr 2004 bezahlte SAIC für 48,9% der Firmenanteile des viertgrößten südkoreanischen Autohersteller SsangYong EUR 375,9 Mio. Obwohl SAIC keine Mehrheit besitzt, hat das Unternehmen eine Kontrollbefugnis. Somit tätigte SAIC als erster chinesischer Automobilhersteller eine Übernahme im Ausland. Das Ziel der Übernahme war es, vom Vertriebsnetz, dem Markennamen und dem Know-how der Südkoreaner zu profitieren. SsangYong wurde  aber 2009 nach einem massiven Umsatzeinbruch  zahlungsunfähig, SAIC war nicht bereit, weiteres Kapital nachzuschießen. Ein Seouler Gericht erteilte SsangYong dann Gläubigerschutz, SAIC verlor die Kontrolle über das Unternehmen und wurde vom Gericht verwaltet. 2011 übernahm das indische Unternehmen Mahindra &#038; Mahindra den koreanischen Autobauer.</p>
<p>Ebenfalls im Jahre 2004 sicherte sich SAIC die Rechte an den Baureihen 25 und 75 von der insolventen MG Rover Group. Die Rechte an MG und das Werk in Longbridge in England übernahm der chinesische Automobilkonzern Nanjing Automobile Group. Da BMW die Rover Namensrechte jedoch an Ford weiterverkaufte, musste SAIC die Modelle 25 und 75 unter einem anderen Name verkaufen. Sie bildeten deshalb die Basis für Roewe, die eigene Marke von SAIC, die 2006 auf den chinesischen Markt kam.</p> 
<p>Die chinesische Regierung, die eine Konsolidierung des zergliederten chinesischen Automobilmarktes anstrebt, brachte im Jahre 2007 SAIC und Nanjing Automobile zusammen, damit die Automobilunternehmen ihre Kräfte bündeln und Synergieeffekte realisieren können. Nanjing Automobile brachte auch die Rechte an MG in die Verbindung ein. So konnte SAIC bei seinem ersten Vorstoß nach Europa die Marke MG nutzen. Der MG6 wird seit 2011 in China produziert und in England montiert und angeboten.</p>  
<p>Aus dem Zusammenschluss von  Nanjing Automobile und SAIC stammen auch die Rechte am britischen Van-Herstellers LDV, dessen Aktiva 2009 von Nanjing Automobile übernommen worden, nachdem das Unternehmen Konkurs gegangen war. Daraufhin wurden die kompletten Produktionsanlagen von Birmingham nach Wuxi in China verschifft und dort wieder aufgebaut. Auf der Basis der Technik von LDV erweckte SAIC dann 2011 die Marke Maxus wieder zum Leben und möchte damit nun auch international angreifen.</p>

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<h2>Internationale Kooperationen im Bereich F&#038;E</h2>

<p>SAIC konnte sich durch die jahrelangen Kooperationen mit ausländischen Automobilherstellern viel technologisches Know-how aneignen. Auch im F&#038;E-Bereich spielen Kooperationen eine große Rolle. SAIC betreibt zusammen mit GM das Pan Asia Technical Automotive Center in Shanghai. Gemeinsam arbeiten sie auch an der Erforschung von alternativen Antrieben. Außerdem unterhält SAIC ein Engineering Center im englischen Longbridge in der Nähe des GM Werkes und betreibt zusammen mit GM ein Forschungsprojekt zu hybriden Antrieben. Zudem kooperiert SAIC mit verschiedenen Universitäten, etwa der Jiao Tong Universität in Shanghai.</p>
<p>Im Shanghai Automotive Technology Center, das 2008 fertiggestellt wurde, sind 1.800 Mitarbeiter beschäftigt. In Großbritannien arbeiten über 200 Ingenieure im SAIC Motor Tech Center in Leamington. Sie sind größtenteils von Rover und arbeiten an den frühen Design- und Entwicklungsphasen. Als SsangYong noch zu SAIC gehörte, wurde auch das F&#038;E-Zentrum der Koreaner für SAIC genutzt.</p>
<p>In der folgenden Abbildung wird die Entwicklung der Schutzrechteanmeldungen SAICs in den Jahren 1992-2007 dargestellt. Erst seit 1999 nimmt das Unternehmen durchgehend die Möglichkeit wahr, sein geistiges Eigentum (engl. intellectual property [IP]) zu schützen. Seit diesem Jahr stieg die Anzahl der Anmeldungen aber stark an. Im Jahr 2006 meldete SAIC etwa 200 Schutzrechte an, im Jahr 2007 waren es mit 600 Schutzrechteanmeldungen dreimal so viele. SAIC ist dabei, seine Forschungsausgaben verstärkt in schützenswerte Erfindungen zu investieren, wobei der Anteil der Patente (engl. patent) an den gesamten Anmeldungen 2007 bei etwa 50% lag. Patente sind kosten- und forschungsintensiver als Gebrauchsmuster (engl. utility model), da sie eine größere Erfindungstiefe aufweisen müssen, dafür gelten sie mit 20 Jahren auch doppelt so lange wie Gebrauchsmuster. 2006 machten Patente noch etwa zwei Drittel der gesamten Anmeldungen aus, im Jahr davor etwa 80%. Angesichts der Wertigkeit von Schutzrechten ist da ein negativer Trend zu erkennen.</p>

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<p>Die nächste Abbildung betrachtet die Bereiche in denen SAIC technische Schutzrechte angemeldet hat. Aufgrund der Geschäftsfelder von SAIC ist es keine große Überraschung, dass das Unternehmen die meisten Schutzrechte im Bereich „Transport“ hält. Mit insgesamt fast 500 Schutzrechten belegt dieser Bereich mit großem Abstand den höchsten Rang, wobei Patente etwa einen Anteil von 60% ausmachen. Es folgt der Bereich „Mechanische Bauteile“, allerdings besitzt SAIC da nur etwa 150 Schutzrechte, was nicht einmal einem Drittel des Bereichs „Transport“ entspricht. Das Verhältnis von Patenten zu Gebrauchsmustern ist dabei etwa 50:50. Im Bereich „Motoren, Turbinen und Pumpen“ besitzt SAIC nur geringfügig weniger Schutzrechte, allerdings ist das Verhältnis von Patenten zu Gebrauchsmustern hier ein anderes, da die Patente etwa zwei Drittel ausmachen und damit die Gebrauchsmusterüberwiegen. Weitere Bereiche, in denen SAIC Schutzrechte besitzt, sind „Analyse-, Mess- und Kontrolltechnik“ sowie „Elektrische Geräte, Engineering und Energie“.</p>

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<p>Die nächste Abbildung illustriert zum einen nochmals das Aufkommen von Schutzrechtsanmeldungen durch SAIC, wobei immer fünf Jahre zusammengefasst wurden, zum anderen die geographische Verteilung dieser Anmeldungen. Die Balken der Jahre 1988-1992, 1993-1997 sowie 1998-2002 sind aufgrund der geringen Anzahl von Anmeldungen in diesen Zeiträumen noch relativ klein. Allerdings ist zu erkennen, dass SAIC bereits im Zeitraum 1988-1992 Schutzrechte außerhalb Chinas angemeldet hatte, etwa in Deutschland. Während in den Jahren 1993-1997 keinerlei Aktivitäten zu erkennen sind, beginnt SAIC seine technischen Schutzrechte ab 1999 dann konsequent auszubauen, was die Balken der Perioden 1998-2002 und 2003-2007 zeigen. Interessant ist dabei nicht nur die Menge der angemeldeten Schutzrechte, sondern auch die regionale Verteilung. Im Zeitraum von 1998-2002 meldete SAIC Schutzrechte zwar vor allem in China an, allerdings wurde gut die Hälfte der Anmeldungen in anderen Ländern oder Regionen vorgenommen. Konzentriert hat sich das Unternehmen dabei auf Europa, viele der Schutzrechte gelten entweder europaweit oder in Deutschland. Außerdem wurden in diesem Zeitraum auch einige weltweit geltende Schutzrechte angemeldet. Der Balken, der die Anmeldungen der Jahre 2003-2007 zeigt, bietet hingegen ein anderes Bild: Zwar ist China noch immer der Markt, in dem SAIC die meisten Schutzrechte angemeldet hatte, allerdings folgt direkt darauf Südkorea, wo etwa 20% aller Anmeldungen des Unternehmens getätigt wurden. Angesichts der Übernahmen der Anteile an den südkoreanischen Autoherstellern Daewoo und SsangYong ist das keine Überraschung. Weitere Schutzrechte meldete SAIC in diesem Zeitraum in Deutschland, den USA, Australien und Japan an. Zusätzlich wurden Schutzrechte für mehrere Länder gleichzeitig angemeldet, sowohl europa- als auch weltweit.</p>

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<div class="toggle" style="background-position:left 12px;"><span>References</span></div><div class="toggle_content" style="display: none;"><div class="tc"> 
<ul>
<li>Fuchs, H.J. (2007). Die China AG-Zielmärkte und Strategien chinesischer Markenunternehmen in Deutschland und Europa.</li>
<li>Wikipedia (2011). Shanghai Automotive Industry. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shanghai_Automotive_Industry" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>Wikipedia (2011). Shanghai Automotive Industry. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shanghai_Automotive_Industry_Corporation" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>SAIC (2011). <a href="http://www.saicgroup.com/English/index.shtml" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>BBC (2010). SAIC expands MG line-up in Europe. <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/business/8585114.stm" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>Blick (2011). Engländer aus dem Reich der Mitte. <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/business/8585114.stm" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>Autobild (2011). Zwei China-autos im Crashtest. <a href="http://www.autobild.de/artikel/crashtest-euro-ncap-mg6-geely-emgrand-ec7-2302963.html" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>The Hindu Buisness Line (2011). India's auto industry shouldn't wait for FTAs to expand its business in ASEAN. <a href="http://www.thehindubusinessline.com/opinion/article2686912.ece?homepage=true" target="_blank">Link</a>.</li>
<li>China Auto Web (201o). SAIC to Resurrect LDV Maxus. <a href="http://chinaautoweb.com/2010/08/saic-to-resurrect-ldv-maxus/" target="_blank">Link</a>.</li>
</ul>
</div></div>

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