Der Aufstieg Chinas und das Entstehen von Chinese Champions

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Beispielloses Wachstum

In den Jahren 1995-2010 lag das BIP-Wachstum Chinas immer zwischen 6% und 14%.
Nach dem Tod Maos übernahm Deng Xiaoping die Führung Chinas und leitete eine schrittweise Reformierung der Planwirtschaft ein, mit dem Ziel, eine sozialistische Marktwirtschaft zu schaffen. Seit Deng Xiaoping Ende der 1970er China durch seine Reformpolitik für Unternehmen aus anderen Ländern öffnete, legte das „Land der Mitte“ eine beispiellose wirtschaftliche Entwicklung an den Tag. In den Jahren 1995-2010 lag das BIP-Wachstum Chinas immer zwischen 6% und 14% (zum Vergleich: Das weltweite Wachstum lag meistens zwischen 3% und 4%), das BIP pro Kopf erhöhte sich zwischen 1981 und 2010 um das 15-fache.  

China: Das exportstärkste Land der Welt

Ein erheblicher Treiber dabei ist weniger die Binnennachfrage als der Export, China exportiert mehr Waren als jedes andere Land der Welt. Vor allem seit dem Eintritt des Landes in die WTO im Jahre 2001 wächst der Export von Waren stark an.   Damals wie heute gibt die Zentralregierung in Peking mit den Fünfjahresplänen noch die Richtung vor, in die sich die Wirtschaft dabei entwickeln soll. Seit 2011 gilt der nunmehr zwölfte Fünfjahresplan, in dem die Regierung unter anderem festlegt, welche Industrien als Schlüsselindustrien gelten und wie die wirtschaftliche Entwicklung in den nächsten fünf Jahren aussehen soll.

China als Innovationsstandort

Seit 2011 gilt der 12. Fünfjahresplan, in dem besonders innovative Technologien gefördert werden.
Die Stoßrichtung ist dabei klar: Die Regierung versucht, China als Innovationsstandort zu etablieren. Das Land möchte sich von der Werkbank der Welt, wie China früher aufgrund der dort ausgeführten wenig wertschöpfenden und einfachen Tätigkeiten genannt wurde, zum Labor der Welt entwickeln. Zukünftiger, anhaltender Wohlstand (und, damit einhergehend, sozialer Frieden) kann nach Ansicht der Regierung nur durch intensive Forschung und Entwicklung und die daraus entstehenden Innovationen garantiert werden.

Das Ziel: Aufbau gloabler Technologieführer

Die Führung in Peking motiviert chinesische Unternehmen eigene Marken aufzubauen, diese weltweit bekannt zu machen und so das Billigimage abzulegen. Dieses Selbstbewusstsein wird zudem dadurch unterstrichen, dass immer mehr chinesische Unternehmen den Schritt ins Ausland wagen, und dabei auch in die technologisch anspruchsvollen Industrienationen expandieren, egal ob durch M&A oder eigene Niederlassungen. Beispielhaft sei hier die Entwicklung der Foreign Direct Investments angeführt, die darstellen, wie viel Geld aus China in anderen Ländern investiert wurde. ChineseChampions3

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